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Jeudi 6 avril 2006 4 06 /04 /Avr /2006 13:56

Le 1er avril, le pape a reçu en audience S.E.Mons Michael Fitzgerald, nonce en Egypte et auprès de l’Organisation de la Ligue Arabe. 

Le 5 avril, l’évêque de Mayence, Karl Lehmann, prend position quant au débat récent autour des caricatures de Muhammad. 

« Eine Antwort auf die Frage: Was ist eine gute Religion? Von Karl Kardinal Lehmann

(Neue Zürcher Zeitung, 31. März 2006) Der interreligiöse Dialog hat zwar seit dem 11. September 2001 in der öffentlichen Meinung Hochkonjunktur, die sich vor allem auch in vielen Publikationen niederschlägt, aber die intensiven Bemühungen um einen Dialog der Religionen untereinander sind schon länger im Gang. Der sogenannte Karikaturenstreit dieser Tage hat dem Thema auf drastische Weise neue Aktualität verliehen. Dies ist nicht nur für die Religionen selbst von Bedeutung, sondern betrifft auch den Staat und die Gesellschaft. Die Frage nach dem Dialog setzt die Frage nach der eigenen Standortbestimmung voraus: Welche Aufgabe hat die Religion - und wo wird sie unter Umständen instrumentalisiert und missbraucht?

Unter Ebenbürtigen

Zunächst sind aber ein paar wenige Vorbemerkungen nötig: Der interreligiöse Dialog muss unterschieden werden von der Ökumene, die sich um die Aussöhnung der verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeinschaften bemüht. Der Dialog mit dem Judentum muss aufgrund der Gemeinsamkeit der biblischen Offenbarung des Alten Testaments, aber auch vor dem Hintergrund des Antisemitismus und der Greuel der nationalsozialistischen Zeit in seinem eigenen Gewicht betrachtet werden. Das Gespräch mit dem Islam hat ebenso eine eigene Struktur. Die katholische Kirche musste immer schon diese Frage des Dialogs mit den nichtchristlichen Glaubensgemeinschaften in betonter Weise aufgreifen, da sie als Weltkirche vor Ort immer schon in Begegnung und Auseinandersetzung mit den anderen Religionen lebte.
Ausführlich geht die Kirche in der Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils «Nostra Aetate» auf das Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen ein. Das Gespräch und die Begegnung der Religionen setzen einen universalen und menschheitlichen Horizont voraus. Ein Dialog ist nur dann möglich, wenn man sich - unbeschadet aller Unterschiede - zunächst einmal als Ebenbürtiger unter Ebenbürtigen akzeptiert («par cum pari loquitur»). Der Dialog darf nicht durch Machtansprüche welcher Art auch immer verzerrt werden.
Es geht freilich im Dialog nicht nur um die abstrakte Gemeinsamkeit einiger religiöser Elemente, sondern auch darum, wie eine Religion als Ganzes von anderen verstanden wird und gesellschaftlich in Erscheinung tritt. Für das Gelingen eines solchen Dialogs gibt es nach meiner Einschätzung einige Kriterien, die mir gerade heute wichtig zu sein scheinen:
In jeder Religion muss erkennbar bleiben, dass sie ganz auf Gott als Grund und Ziel unseres Lebens bezogen ist. Ihm allein gebührt Ehre und Anbetung. Er darf nicht verwechselt werden mit der Absolutsetzung endlicher Dinge. Dies wären nur Idole und Götzen. Damit ist auch gegeben, dass der Name Gottes nicht instrumentalisiert werden darf für offene oder verkappte andere Interessen.

Eine Religion, die die gleiche Würde der Menschen verletzt und den Rang und Wert der Menschen nach Rasse und Klasse, Herkunft und Stand, Bildung und Reichtum, ja nach der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion einschätzt und absolut setzt, gefährdet sich fundamental selbst und wirkt zerstörerisch.
Jede Religion muss die recht verstandene Freiheit der Menschen fördern. Gewiss kennt jede Religion Ordnung und Bindung an ethische Normen und religiöse Weisungen. Auch gehören Gehorsam und Gemeinschaftsverpflichtung zu jeder Religion. Aber ein massgeblicher Beweggrund für jede Religion besteht in der Überwindung infantiler Bevormundung und in der Förderung wahrer Freiheit zu einem guten Leben. Die eigene Kritik- und Denkfähigkeit muss gefördert und vertieft werden. Begeisterung, die dies auslöschen würde, und ein blinder Fanatismus können deshalb auch sehr fragwürdige Gestalten innerhalb einer Religion werden. Sie machen sie auch grundlegend unglaubwürdig.
Jede Religion möchte dem einzelnen Menschen und den religiösen Gemeinschaften zum Finden eines unverlierbaren Lebenssinnes und auch zu einer letzten Geborgenheit verhelfen. Sie macht die Menschen nicht weltflüchtig, sondern hilft ihnen, die Gefährdungen dieses Lebens zu bestehen und an ihnen nicht zu zerbrechen. Missionarische Sendung gehört zu einer Religion, wenn und solange sie überzeugt ist, dass sie ihre Orientierung, die den eigenen Mitgliedern und Anhängern kostbar und wertvoll ist, auch anderen zu ihrem Nutzen weitergeben möchte und sollte. Aber in dem Augenblick, in dem diese missionarische Sendung in irgendeiner Weise mit Gewalt verbunden wird, ist nicht nur die Würde und Freiheit des Menschen, sondern auch die der Religion zerstört. Dies kann unter Umständen sehr subtil sein. Dies hängt auch eng damit zusammen, wie eine Religion das Verhältnis des Leidens und des Leides zu Gott sieht.
Es gibt im Dialog freilich ein entscheidendes Element, das vielleicht eher sogar zu den Voraussetzungen des Dialogs gehört. Dies ist die theoretische und praktische Frage der Religionsfreiheit, und dies im Sinne der negativen und positiven Religionsfreiheit. Nach meinem Verständnis ist das Eintreten für eine allseitige Religionsfreiheit und die praktische Verwirklichung dieser Religionsfreiheit ein ganz zentrales und wesentliches Kriterium für jeden interreligiösen Dialog. Die moralische Pflicht des Einzelnen, den wahren Glauben zu suchen und anzunehmen, wird durch die Gewährung der Religionsfreiheit keineswegs aufgehoben oder relativiert, sondern lediglich von den Eingriffsmöglichkeiten staatlicher Gewalt kategorisch geschieden und gegen sie gesichert. In diesem Sinne hat die Religionsfreiheit eine zentrale und kritische Rolle auch für die anderen Menschenrechte.


«Weltethos»
Ich halte einen Dialog unter den Religionen, der die religiöse Frage ausklammert und nur politisch und sozial relevante Themen in Angriff nimmt, für schädlich. Es wäre geradezu paradox, wenn der interreligiöse Dialog sich um alles kümmern würde, aber nicht um die Suche nach Wahrheit und die Erfüllung dieses Suchens im Glauben an Gott. Unter dieser Voraussetzung ist es gewiss anzuerkennen, dass die Religionen sich gerade darum bemühen müssen, ein verbindendes Ethos zu fördern, das schwierige Konflikte meidet, ja sie sogar lösen hilft und Solidarität unter den Menschen schafft. Hans Küng hat dafür seit vielen Jahren und mit der Unterstützung einer Stiftung dieses «Weltethos» auf einen Nenner zu bringen gesucht. Seine fünf zentralen Imperative darf ich abschliessend nochmals in Erinnerung rufen: Kein Zusammenleben auf unserem Globus ohne ein globales Ethos! - Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen! - Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen! - Kein Dialog zwischen den Religionen und Kulturen ohne Grundlagenforschung! - Kein globales Ethos ohne Bewusstseinswandel von Religiösen und Nichtreligiösen!
Man kann gewiss von diesem «Weltethos», das Hans Küng in vielen Veröffentlichungen entfaltet hat, ausgehen - und dies mitten in allen kulturellen Verschiedenheiten. Vielleicht sollten wir aber auch stärker mit einem bilateralen Dialog beginnen, bevor wir es multilateral versuchen. Beides schliesst sich nicht aus. Aber lernen kann man zuerst und besser beim Gegenüber zweier Partner mit ihrem jeweiligen Profil. Gerade auch in der örtlichen Nachbarschaft muss dies beginnen, wenn der grosse Dialog auf die Dauer gelingen und fruchtbar werden soll.“
 

Le 6 avril, le pape reçoit le cardinal Moussa I Daoud en audience. 

Le même jour, on annonce le décès de l’archevêque de Ende, en Indonésie, Longinus Da Cunha, 60 ans, archevêque depuis 1996. 

Ce même jour, enfin, au soir, lors de la rencontre sur la place Saint-Pierre du pape avec les jeunes en prévision de la 21e JMJ, le pape a mentionné les musulmans.

Au troisième point de réponse au premier jeune qui l’interrogeait sur le comment de la lecture de la Bible pour les chrétiens, le pape a dit : 

« Un terzo punto: se è importante leggere la Sacra Scrittura aiutati dai maestri, accompagnati dagli amici, i compagni di strada, è importante in particolare leggerla nella grande compagnia del Popolo di Dio pellegrinante, cioè nella Chiesa. La Sacra Scrittura ha due soggetti. Anzitutto il soggetto divino: è Dio che parla. Ma Dio ha voluto coinvolgere l’uomo nella sua Parola. Mentre i musulmani sono convinti che il Corano sia ispirato verbalmente da Dio, noi crediamo che per la Sacra Scrittura è caratteristica - come dicono i teologi – la "sinergia", la collaborazione di Dio con l’uomo. Egli coinvolge il suo Popolo con la sua parola e così il secondo soggetto – il primo soggetto, come ho detto, è Dio – è umano. Vi sono singoli scrittori, ma c’è la continuità di un soggetto permanente - il Popolo di Dio che cammina con la Parola di Dio ed è in colloquio con Dio. Ascoltando Dio, si impara ad ascoltare la Parola di Dio e poi anche ad interpretarla. E così la Parola di Dio diventa presente, perché le singole persone muoiono, ma il soggetto vitale, il Popolo di Dio, è sempre vivo, ed è identico nel corso dei millenni: è sempre lo stesso soggetto vivente, nel quale vive la Parola. » 

Le 8 avril, un évêque auxiliaire est nommé pour le diocèse de Karaganda, au Kazakhstan. Ce pays compte quelques 47% de musulmans, principalement parmi les Kazahs, sunnites de l’école hanafite. Une population de plus de 3 millions d’habitants (dont 1,25 de catholiques) sur un territoire de plus de 700 mille kilomètres carrés.

Il s’agit d’un ressortissant du Kyrgyzstan originaire de la diaspora allemande, Athanasius Schneider, né en 1961 à Tokmak, ordonné prêtre en 1990 après des études de philosophie à San Tommaso de Rome et de théologie à l’Istituto Sapientiae d’Anapolis au Brésil. Il est membre des Chanoines Réguliers de la Sainte-Croix. Docteur en théologie patristique, il est directeur spirituel au séminaire diocésain et chanceleir de la curie diocésaine de Karaganda.

 

De même, en date du 8 avril, le pape concède la communion ecclésiastique au nouveau patriarche d’Alexandrie des Coptes, élu le 30 mars dernier par le Synode copte, à Antonios Naguib. Il est le premier patriarche catholique à être élu sous le pontificat de Benoît XVI.

Voici la demande du nouveau patriarche :

 
« Santità,

il Sinodo dei Vescovi della Chiesa Copta cattolica riunitosi nel convento dì "San Giuseppe" delle Suore Egiziane del Sacro Cuore a Madinet el-Obour dal 27 al 30 marzo 2006, come convenuto nell'ultima riunione, ha eletto me indegno, a succedere a Sua Beatitudine Stéphanos II, Cardinal Ghattas, che ha saputo essere per tutta la nostra Chiesa copta cattolica un vero "Pater et Caput" dando un esempio di paternità, carità, sacrificio per ben 20 anni, lungo il suo ministero.

Con la presente imploro di Vostra Santità la concessione della "comunione ecclesiastica", promettendo di essere fedele al Nostro Signore e di fare tutto quello che posso per servire nel miglior modo il Suo gregge affidatomi, esprimendo la mia fedeltà, venerazione e obbedienza al Supremo Pastore della Chiesa, Successore di Pietro e Nostro amatissimo Papa.

Implorando la Sua benedizione Apostolica e chiedendo le Sue preghiere per l'imminente Sinodo e il futuro periodo decisivo nella vita della nostra chiesa, assicuriamo la nostra piena fedeltà alla "Sancta Mater Ecclesiae" e la nostra devozione alla Sua amatissima persona. » 

Et la réponse de l’évêque de Rome : 

« A Sua Beatitudine Antonios Naguib, Patriarca di Alessandria dei Copti 

Con grande gioia ho ricevuto l’annuncio dell’elezione di Vostra Beatitudine alla Sede patriarcale di Alessandria dei Copti e la Sua richiesta di Comunione ecclesiastica. La Chiesa rende grazie a Dio Onnipotente per il dono che è stato ad essa fatto nella persona di Vostra Beatitudine.

Nell’esprimere le mie fraterne e caldissime congratulazioni, L’assicuro della mia più fervida preghiera affinché Cristo, Buon Pastore, La sostenga nel compiere la missione da Lui ricevuta.

Accolgo con tutto il cuore, Venerabile Fratello, la Sua richiesta di comunione ecclesiastica, secondo l’usanza e il desiderio di tutta la Chiesa cattolica. Sono sicuro, Beatitudine, che, colmo della forza del Risorto, Lei saprà guidare con saggezza e prudenza la Chiesa Copta Cattolica con i Padri del Sinodo patriarcale, nostri Fratelli nell’Episcopato. Adornata della gloria dei santi e pronta come la Sposa dell’Apocalisse, la Chiesa Copta Cattolica potrà andare incontro allo Sposo che viene.

Possa il Signore assisterLa nel Suo nuovo ministero, per poter proclamare la Parola che salva, affinché sia vissuta e celebrata con amore, secondo le antiche tradizioni spirituali e liturgiche della Chiesa Copta Cattolica. I fedeli a Lei affidati trovino consolazione nella Sua paterna sollecitudine.

Trasmetto a Lei, Beatitudine, così come a tutti i membri del Sinodo, un fraterno saluto e Le concedo una particolare e affettuosa Benedizione Apostolica, che estendo a tutti i Vescovi, ai Sacerdoti, ai Religiosi, alle Religiose e a tutti i fedeli del Suo Patriarcato. »

Le 13 avril, le nouveau nonce en Indonésie est nommé : il s’agit de l’Italien Leopoldo Girelli, né à Predore (Bergamo) le 13 mars 1953. Ordonné prêtre le 17 juin 1978, il entre au service diplomatiqu du Saint-Siège le 13 juillet 1987 auprès de la nonciature au Cameroun, en Nouvelle-Zélande, auprès de la section des Affaires Générales de la Secrétairerie d’Etat, puis finalement aux Etats-Unis d’Amérique. Il reçoit le titre de Capri.

Après Adolfo Tito Yllana au Pakistan (30 mars), Michael Louis Fitzgerald en Egypte et auprès de l’Organisation de la Ligue des Pays Arabes (15 février), Antonio Franco en Israël, Chypre, Palestine et Jérusalem (21 janvier), Alessandro D’Errico en Bosnie-Hercégovine (21 novembre 2005) George Antonysamy au Sierra Leone (20 septembre) et Guinée, Libéria et Gambie (4 août), Antonio Lucibello en Turquie et au Turkménistan (27 août), Mounged el-Hachem au Kuwait, Bahrein, Yemen, Qatar et pour la Péninsule Arabique (27 août), Pierre Nguyên Van Tot au Tchad (24 août), Joseph Chennoth en Tanzanie (15 juin), le Saint-Siège a renouvelé bon nombre de ses ambassadeurs dans des pays musulmans ou à forte majorité musulmane.

 
 

 

Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Mardi 14 mars 2006 2 14 /03 /Mars /2006 09:59
Le 8 mars, on rapporte l’information suivante provenant de l’Indonésie (cf. http://www.asianews.it/view.php?l=it&art=5585):

Jakarta (AsiaNews) - Sarà presentato “presto” al presidente indonesiano il testo finale del nuovo Decreto ministeriale del 1969, anche conosciuto come SKB No 1/1969, sull’edificazione dei luoghi di culto. La revisione è stata completata, ma rappresentanti delle minoranze religiose impegnate nei lavori,  fanno sapere che non vi è accordo unanime sul testo, nonostante le pretese del ministro per gli Affari religiosi, Maftuh Basyuni. Esponenti cristiani dichiarano che il SKB è ancora una minaccia per le minoranze e va contro la Costituzione, che garantisce invece la libertà religiosa.

Il nuovo testo mantiene la base di quello del 1969, ma stabilisce che il permesso viene emesso dal rappresentante del governo locale, dopo aver sentito il parere di un Forum interreligioso, del dipartimento locale del ministero degli Affari religiosi. Necessario anche il consenso degli abitanti del luogo dove dovrà sorgere il luogo religioso.

Il Consiglio degli Ulema indonesiani (Mui), grande sostenitore del decreto, ha accolto con favore il nuovo testo. Secondo Amidhan, un membro del Mui, se non “limitiamo i luoghi di culto verrà a crearsi una competizione tra le varie religioni e sette, e quindi disordini sociali”. Non solo. Ma’ruf Amin, presidente del Mui, ha rifiutato in modo categorico l’ipotesi, avanzata durante i lavori di revisione, di cancellare l’obbligo del permesso a tutti i luoghi di culto esistenti prima della promulgazione del nuovo SKB.

Questo punto - evidenzia il reverendo Nathan Setiabudi, ex presidente del Sinodo delle chiese protestanti indonesiane - insieme ad almeno altre due questioni, è motivo di disaccordo tra gli esponenti religiosi. E spiega: la questione verte sul numero dei fedeli necessari per aver “diritto” ad edificare (la comunità ne deve contare almeno 100) e la definizione dei cosiddetti “luoghi di culto provvisori”. Secondo Setiabudi, il nuovo decreto è “difettoso” dal punto di vista legale: “È infatti dovere di ogni Paese garantire ai suoi cittadini la libertà di esprimere la propria fede”.

P. Anton Benny Susety - Segretario esecutivo della Conferenza episcopale indonesiana (Kwi) - conferma che “alcuni dettagli, ad esempio la composizione del Forum che raccomanda le richieste al governo locale, devono ancora essere risolti”. P. Susety spiega che bisogna studiare “una scelta alternativa” nell’eventualità che il Forum sia d’accordo alla costruzione, ma non lo siano i residenti.

Il Nahdlatul Ulama – Nu, la più grande organizzazione musulmana del Paese – ha garantito il suo appoggio all’interno dei Forum a favore delle minoranze religiose che avanzano la richiesta per nuovi luoghi di culto. Hasym Muzadi, presidente del Nu, invita le minoranze a rispondere in modo positivo al nuovo decreto. E sottolinea: “Nel testo sono previste semplificazioni nelle modalità e nei tempi di procedura per ottenere il permesso di istituire luoghi di culto”. 

La Conferenza episcopale indonesiana e la Comunione delle Chiese indonesiane non hanno ancora rilasciato dichiarazioni ufficiali sul nuovo decreto.

 

Le 9 mars, dans un tabloïd belge La Dernière Heure, le cardinal Danneels, archevêque de Malines-Bruxelles, prend position quant à la réalité de l’islam en Europe (http://www.dhnet.be/dhjournal/archives_det.phtml?id=575915).

 

Voici ses propos : «J'espère voir émerger un islam européen, qui aurait fait sa révolution»

MALINES Récemment, l'affaire des caricatures danoises; plus loin dans le temps, des fondamentalistes qui poussent à l'extrême les prescrits du Coran: faut-il craindre l'islam au 21e siècle? Le cardinal Danneels redoute le monolithisme de cette religion qui tend vers le fondamentalisme, mais apprécie une pratique religieuse régulière qui se perd chez les catholiques.

«L'islam est en effet une religion où tout est monolithique: on parle arabe, la religion est la même, les habitudes de vie, les mariages Au fond, c'est tout ou rien. Chez nous, il y a plutôt rupture de ce monolithisme: je peux parler français, être catholique, ne pas être capitaliste et aimer Dostoïevski. Ce patchwork n'existe pas dans l'islam.

Si ce monolithisme peut être un danger? Oui, comme le christianisme il y a plusieurs siècles. Mais nous avons appris la séparation de l'Église et de l'État. Ce qui n'est pas le cas pour l'islam: la vie sociale est entièrement contrôlée. Du moins pour les sectaristes. Cet islam-là va vers le fondamentalisme, si on ne fait pas attention. Mais un autre islam, dans des milieux plus intellectuels, a déjà fait la séparation entre religion et vie sociale, religion et État. Moi j'appelle cela un islam qui a fait sa révolution française. J'espère que l'islam européen va le faire. L'islam prône de véritables valeurs, comme la conception d'un Dieu transcendant, la pratique religieuse fréquente et régulière, la cohésion sociale et aussi le fait que, pour eux, la religion peut aussi intervenir dans la vie sociale. Si elle le fait sans empiéter sur le domaine de l'État, cela ne pose pas problème.»

L'Église catholique entretient-elle des relations suivies avec les autres religions?

«Il y a une concertation avec les autres religions du pays, qui pourrait être plus soutenue. Mais on s'entend bien. Le problème justement avec l'islam, c'est qu'il n'y a pas de hiérarchie, les imams sont tous égaux. Il n'y a aucun interlocuteur représentatif pour tout l'islam, sauf maintenant l'Exécutif des musulmans, où il y a un président, mais qui n'a pas d'autorité. Et qui n'est pas reconnu par toute la communauté. C'est assez divisé Et la politisation est un problème.

À vos yeux, peut-on représenter le prophète Mahomet?

«Pour commencer, je connais de plus belles caricatures, plus intéressantes que celles-là! Deuxièmement, selon moi, Mahomet peut être représenté. Mais si les musulmans souhaitent qu'il ne le soit pas, je pense qu'il ne faut pas les provoquer.

«Mais la réaction a été totalement disproportionnée. Il n'y a rien ici qui justifie la violence. Comment l'expliquer? Elle vient probablement d'une forme de radicalisme. Une manipulation? Peut-être. Et il ne faut pas oublier que, dans la conscience collective des musulmans, il y a toujours le souvenir des croisades. L'Occident est toujours vu un peu comme anti-islamique et la moralité de l'Occident comme dégradée. C'est comme une blessure ancrée dans la conscience collective. Je dirais qu'à un moment, il faut cesser de ressasser le passé.»

«Et derrière ces blessures, bien sûr, il peut y avoir des instrumentalisations. Il n'y a rien de plus facile que d'instrumentaliser la religion dans le mauvais sens: alors elle fanatise.»

Le même jour, le cardinal Renato Martino, président du Conseil Pontifical Justice et Paix, en marge d’un colloque tenu à Rome et organisé par le ministère de l’Intérieur, (cf. http://www.islamonline.net/English/News/2006-03/09/article07.shtml) appuie l’initiative d’enseigner le Coran et l’islam dans les écoles italiennes. Une réaction à ce propos :

 

Sì al Corano a scuola. Il Vaticano sdogana il Corano nelle scuole italiane. Se è vero che ci sono persone di altra religione nella realtà italiana bisogna rispettare la loro identità culturale e religiosa.

 

Islam alla conquista dell'Italia di Balto

L'Unione delle comunità islamiche italiane (Ucoii) ha proposto di istituire nelle scuole italiane l'ora di religione islamica come scelta alternativa ed il Vaticano si è dichiarato favorevole all'iniziativa.

Se vogliamo che trionfi la democrazia e la reciprocità nei paesi dove ci sono cristiani, ci dovremmo mettere sullo stesso piano di quelli che negano questa possibilità e non calare per l’ennesima volta le braghe arrivando a concedere l'ora di religione islamica nelle scuole italiane. Se è vero che ci sono persone di altra religione nella realtà italiana, che bisogna rispettarle nella loro identità culturale e religiosa, è altrettanto vero che bisogna anche renderle partecipi sulla necessità che si adoperino nei loro paesi d'origine per favorire la reciprocità ed il rispetto per le altrui religioni, cosa che nei paesi islamici più radicali non avviene. Ma non è tutto, perchè il piano per la creazione dell'Islam italiano prevede altre clausole, è assai subdolo e mina pesantemente la tutela ed il mantenimento dell'identità del nostro paese.

La pace nel mondo è minacciata da nuovi scenari di guerra sempre più diffusi. Se l'Europa e l'Italia non vengono rispettati non si può sempre concedere per la paura di subire chissà quale tipo di rimostranza, e mi dispiace per i sommi prelati del Vaticano ma il rispetto va sempre selezionato e soprattutto conquistato con la dimostrazione di altrettante forme di rispetto.

Infatti, il Vaticano si dimentica che, oltre all'ora di religione, al tempo stesso un membro di spicco della Consulta, il presidente dell’Ucoii (Nour Dachan), miri invece ad affermare una entità islamica all’interno dello Stato italiano, chiedendo un censimento dei musulmani, la censura dei testi scolastici, le scuole private islamiche, la celebrazione delle feste islamiche nelle scuole, la pausa per la preghiera del venerdì nei luoghi di lavoro, le banche e i mutui islamici, l’erogazione dell’8 per mille ai musulmani e perfino un "bollino verde" per i cibi islamicamente corretti.... chissà se vorranno anche le nostre case, le nostre mogli ed i nostri figli?

 

Le 9 mars également, le cardinal Crescenzio Sepe, lors d’une conférence à l’Urbaniana (9, 10 et 11 mars, cf. http://www.urbaniana.edu/news2006/40_ad_gentes/ad_gentes.htm), à l’occasion des quarante ans de Ad gentes, a parlé de sa compréhension du problème interne à l’islam entre majorité bienveillante et modérée et minorité tapageuse :

 

In Ländern mit muslimischer Mehrheit bildet die Gruppe der gemäßigten Moslems die Mehrheit, auch wenn es mitunter nicht so aussieht. (...) "Diejenigen, die den meisten Lärm machen, scheinen nur die Mehrheit zu sein", das entspreche aber nicht den Tatsachen, so Sepe. Bei dem Kongress selbst betonte der Kardinal, dass Missionstätigkeit heute anders aussehe als vor 40 Jahren. "Wir müssen die neuen Herausforderungen wie die Inkulturation bedenken. Da geht es vor allem um Dialog Dialog ist ein grundlegendes Element der Mission selbst geworden. Dieser Dialog muss auf unserer Seite die Identität des Christentums zeigen, das heißt die Person Jesu Christi und seine Botschaft in den Mittelpunkt stellen. Das sind die Herausforderungen an die Mission heute - wobei unser Ziel die Verkündigung bleiben muss."
Vor drei Monaten feierte "Ad Gentes" seinen 40. Geburtstag. Das Dekret sollte verdeutlichen, dass die Kirche an sich einen missionarischen Auftrag hat, erklärte Sepe. "Diese Sensibilisierung war nötig, um in allen Teilen der Kirche das Bewusstsein zu stärken, dass man das Evangelium in den entferntesten Winkel der Erde tragen muss. Das Konzil erwies sich als prophetisch in dieser Hinsicht: Es rief alle Mitglieder der Kirche, ob Bischöfe, Priester, Ordensleute, Laien, zu dieser Missionstätigkeit auf. Denn dieser Auftrag geht an alle, die getauft sind."

 

Au cours de la même conférence, le cardinal archevêque de Belgrade, Vinko Puljic, a décrit son pays comme un toponyme de la convivance entre christiansime et islam en ces termes:

 

« (…) Si tratta di un paese con momentaneamente due entità (La Federazione di Bosnia ed Erzegovina e la Repubblica Serba), nel quale vivono tre religioni internazionali, tradizionali, religioni d’Abramo (l’islam, cristianesimo e giudaismo), le quali sono organizzate in quattro comunità religiose e Chiese (la Comunità Islamica di Bosnia ed Erzegovina, la Chiesa Ortodossa dei Serbi, la Chiesa Cattolica e la comunità religiosa ebraica in Bosnia ed Erzegovina). Questi complessi e confusi fatti danno un’immagine abbastanza complessa anche per il nostro tema di missione. La Bosnia ed Erzegovina è il toponimo ed il vivoesempio di tutta la regione. Nella maggior parte essa è un posto d’incontri e di scontri delle culture e delle civilizzazioni, dei popoli e delle nazioni, delle fedi e delle religioni. I vescovi cattolici dichiarano che sono convinti che già dai secoli vivono su questi territori uni con gli altri non contro la volontà di Dio. (15 Confr. La lettera dei vescovi della Conferenza Episcopale di Bosnia ed Erzegovina, Blago mirotvorcima, oni će se sinovima Božjim zvati, la lettera ai sacerdoti,ai religiosi, religiose ed al popolo di Dio, edizione Vrhbosna 25 gennaio 1996. Confr. p.p. 7; oppure in: Katolička crkva i rat u Bosni i Hercegovini – dokumenti, edizione Svjetlo riječi i Franjevačka teologija Sarajevo, Sarajevo 1998., p. 540.)In nessun luogo d’Europa come in questo paese non ha tanta importanza sulla cultura e sui processi sociali ugualmente l’islam ed il cristianesimo della tradizione d’oriente e d’occidente. In nessun luogo d’Europa non coincide in questa misura l’identità religiosa e nazionale, anche se i confini religiosi e nazionali oltrepassano le frontiere di questo paese. In nessun luogo d’Europa non sono storicamente, tradizionalmente e contemporaneamente cosi vicino la croce e la mezzaluna, i cristiani d’ambedue tradizioni ed i musulmani, ma nello stesso tempo tanto lontano. Incomprensibile ma vero: cosi lontano e cosi vicino. Per cui non è strano che erano sempre i momenti della maggiore o minore tolleranza religiosa o nazionale, ma ugualmente erano sempre in questo paese delle turbolenze ed i conflitti nazionali e culturali, conditi sempre con il condimento religioso. Proprio a causa di queste occasioni o guai questo paese era sempre interessante per le missioni, ma nello stesso tempo era difficile. Etnologo Ilijas Bošnjović dà per il giornale Oslobođenje una sua statistica del numero della

popolazione in Bosnia ed Erzegovina nell’anno 2004. Secondo questa statistica in questo paese ci sono 50% dei Bosniaci, 35% dei Serbi e 15% dei Croati. Con questa statistica coincide l’affermazione dell’Ufficio Federale per la statistica, il quale calcola che nell’anno 1999 erano in Bosnia ed Erzegovina 49,2% dei Bosniaci, 31,2% dei Serbi e 14,6% dei Croati.16 Dal 32,25% dei musulmani in Bosnia ed Erzegovina quanti erano nell’anno 1910, e 43,50% nell’anno 1991. (17 Confr. ambedue statistiche, Oslobođenje, 18. 10. 2004., p. 7.) nell’anno 2004 sono arrivati al 50%. Dunque, indubbiamente l’islam è in continuo accrescimento. Le informazioni non ufficiali d’alcune istituzioni e persone ufficiali, dei quali nomi non possono essere citati qui per le ragioni conosciute, affermano che su quel territorio che si chiama la Federazione di BiH prima della guerra era 52% dei musulmani, ed adesso ci sono 72%. In alcuni comuni di Sarajevo la percentuale dei musulmani è fino al 87% (il Centro), ed anche 97% (la Città antica). Nell’anno 1931 era di tutto 38% dei Bosniaci musulmani, 27% dei Croati cattolici e 23% dei Serbi ortodossi. (18 Confr. Niko Ikić, Das Recht der Religionsgemeinschaftenin Bosnien und Hercegovina, in: Das Recht der Religionsgemeinschaften in Mittel-, Ost-, und Südeuropa, izd. Wolfgang Lienemann – Hans-Richard Reuter, Nomos, Baden-Baden 2005., p.p. 105-106.) Sono più numerosi i musulmani a Vienna che i cristiani a Sarajevo. È forse Sarajevo veramente la città multi étnica? Il Centro per l’architettura islamica ha pubblicato che fino al settembre dell’anno 2004 sono costruite 565 nuove moschee. Da questo numero 265 sono costruite al posto antico. Dunque ci sono 300 completamente nuove. Il Centro protesta contro lo stile della loro costruzione, poiché non corrisponde all’eredità storica culturale della Bosnia ed Erzegovina. (19 Confr. Oslobođenje, 29. 01. 2005., p. 6.) Ma come se non toccasse a nessuno l’immagine di una nuova islamizzazione di Bosnia ed Erzegovina nella quale i cristiani una volta dominanti diventano sempre di meno visibili e sempre di meno importanti. Si sente qua in una misura più grande la necessità del nuovo spirito della missione e della nuova evangelizzazione. (…) »

 

Voici ensuite des extraits de la conférence de l’archevêque d’Agra et président de la Conférence des Evêques de l’Inde :

 

« (…)there are some general characteristics of Asia that we could identify if we were to study Asia closely.

  1. Asia has a plurality of cultures. If culture is described as the complex of factors that create a mind set, there is no area in the world that is devoid of culture. (In a sociological sense, culture refers to the historic totality of the way of feeling, system of thinking, pattern of behaviour, social relationships and other capabilities and habits which characterize a group' s adjustment to environment over a period of time) Culture is a social heritage, a distinctive way of life of a group of people. But what makes Asia special are two factors about its culture. First the multiplicity of cultures existing in the same continent. One would be amazed for example, if one moved, from South India to North India: the language, the mode of dress, the food habits, the mentality and even ethnic origin are totally different.
  2. Secondly, these cultures are highly developed cultures. Some of the most ancient civilizations in the world have their roots in Asia. It is a land where there is a plurality of religions. Many of the world's major religions were born in Asia: Buddhism, Hinduism, Islam, Confucianism, Taoism,. Sikhism and Jainism. Because of the universal dimensions of Jesus, we often forget that Jesus Himself was born in Asia. Besides there are any number of tribal religions in Asia. What stands out here is not only that there is a big number of religions, but also the fact that these are ancient religions which have survived for hundreds and in some cases thousands of years.

(…) b. Animating the temporal world: Evangelization is making the reign of God present. It means liberating from the effects of sin all that is distorted in creation: taking away ignorance injustice, exploitation, untruth, disunity and planting in their place the values of the Gospel. This is evangelization in a very real sense because the Gospel thus permeates the temporal sphere. Others even non-Christians recognizing its worth then take on themselves to make these values present in other areas. c. Ad Gentes and in a more detailed way Nostra Aetate recognizing the pluri-religious situation of our times mentions Dialogue as a part of Mission. This has been further developed in subsequent documents from the Magisterium, specially by Pope John Paul II who not on1y spoke often about it, but by his historic 1986 Assisi meeting, raised dialogue among pre' religious leaders to a new level. After Vatican II there has been a general awakening of interest in this field. Many studies have been made on this topic.

(…) We could hardly have an evangelizing presence without engaging in dialogue.7 Mission in Asia we said is Dialogue. Our presence is not meant to insulate us but to facilitate an osmosis between different religions. Our interactions begin with simple followers of other beliefs, to leaders of their religious groups and then to Spiritual Gurus. Dialogue is so important a factor of our mission in Asia that it needs more extensive treatment.

(…) 3. Dialogue with other Religions: In Mathew 9:38, Jesus does not condemn the others merely “because he was not following us". Pope Paul VI said that "Dialogue is a new way of being Church today". W e have to develop a spirit of dialogue with religions, cultures and with the poor. We begin this dialogue conscious of the presence and Spirit of God in all human beings in their cultures and religions.10 In the Asian context, with its great pluri-religious situation it is evident that there can be no mission without inter-religious dialogue. The Church is barely 2.6% in Asia. On1y the Philippines and East Timor have a majority Catholic population. Without these two countries the Catholic population comes down to less than 2%. When one realizes that two-thirds of the world's population lives in Asia, it strikes one how much the Gospel has still to be preached. For those who are authentically living the Gospel, every dialogue becomes proclamation because every contact with the other is witness, animating the temporal sphere with Gospel values or even proclamation of the name of Jesus our Master. Types or Dialogue: Immersed as we are in a predominant1y non-Christian milieu, Dialogue of Life is the first form of dialogue. When we live together harmoniously, we accept each other, learn from each other and appreciate each other. Common celebration of religious functions is a good means of this dialogue of life. However, there can be no real dialogue of life without inculturation, immersion in the milieu in which we are. Inculturation thus becomes a missiological imperative. In the past some efforts have at times suffered a set back because we mistakenly began inculturation with the liturgy, instead of with life itself.

The next form of dialogue is Dialogue of Action .This is a particularly potent area for taking up socio-economic issues. But even issues of the community: tackling community problems together like the lack of basic facilities, fighting for human rights, opposition to unjust Government policies, promoting the education of the illiterate, combating corruption, can become areas of intense Dialogue of Action. Papal pronouncements have often spoken of this. Socio-economic works are not in the periphery of the Church's mission, but at the heart of it. Pope Benedict XVlth has beautifully described it in Part II of his Encyclical Deus Caritas Est.

Third is the Dialogue of Spiritual Experience. Each one's experience of God can help open the other to a spiritual experience. This is a much deeper level of dialogue and needs both authentic understanding of one's own religion and a deep living of it. Many Centres of spiritual exchange have been set up to be able to dialogue with Asian faith traditions: in Japan the Zen Meditation Centres, in India, the ashrams where priests and religious have attempted to live an eremitical life in the style of the Hindu gurus. This Ashram movement embodies the perennial quest for spiritual freedom, the quest for the absolute.

Finally is the Dialogue of Theological Exchange. Here points on Doctrine are taken up. Reflection on the meaning of good and evil; the purpose of life; the idea of reward and punishment, the understanding of life after death.

These are just some of the points that may come up for discussion at this level. The list is endless. But the end result is always a deeper appreciation of the beliefs of the other and a greater harmony in the community. Christians must understand themselves as co-pilgrims with the believers of other religions in pursuit of the mystery of the Divine. This is a whole new area that has vast scope.

(…) Mission today in Asia presents us with several challenges for the future. Asian theologians have been continuously grappling with the challenge of how to proc1aim Jesus in a situation that is overwhelmingly non-Christian, that has ancient well-developed cultures and that have ancientn religions that people have followed for centuries and found solace in. Not having encountered Jesus or having encountered only an incomplete or distorted image of our Saviour, non-Christians are unable to appreciate the true richness of the Gospel and the values that Jesus gave us by His word and work and by His life and death. To many such people, an assertive approach would seem threatening and would result in immediate rejection. While dialogue is accepted by all as a vital component of mission, initiatives for dialogue have often been hampered because of a lack of c1arity about the principles of dialogues: insufficient theological motivation, too few significant facts, lack of guidelines, scarcity of competent and trained personnel. True dialogue while keeping us consistent with and faithful to our own religious traditions, must make us open to the other.

Dialogue has sometimes caused difficulties for people working in the field. If one can be saved by other religions, why preach the Gospel, why baptize? Our efforts at dialogue should in no way hamper our proc1amation. The two go hand in hand for all genuine dialogue. If mission is not to falter and if genuine dialogue is to be promoted, the principles should be more c1ear. Lack of c1arity will result in lack of motivation.(…)”

 

Le 11 mars, le pape a nommé usque aliter provideatur le cardinal Paul Poupard, président du Conseil Pontifical pour la Culture, président du Conseil Pontifical pour le Dialogue Interreligieux, réunissant ainsi la présidence des deux dicastères en attente d’une plus ample réforme de la curie.

Âgé de 75 ans (30 août 1930), le cardinal français a été pro-président du Conseil Pontifical (alors Secrétariat) pour les non-croyants (27 juin 1980), puis, lors de la fusion de ce dernier avec le Conseil pour la Culture, il en avait été nommé président le 20 mai 1982.

Ce dernier a déclaré (cf. zenith.org, 13 mars 2006):

 

« Ma réaction a été pleine de surprise, lorsque le Saint-Père m’a demandé d’ajouter une autre charge, à un moment où j’ai dépassé l’âge canonique. J’ai fait acte d’obéissance et j’ai remercié le Saint-Père pour sa bienveillance et sa confiance. Evidemment, je n’ai pu que constater que l’on tenait compte du lien intrinsèque entre la dimension interculturelle et la dimension interreligieuse. Je me souviens que le 20 août dernier, répondant à l’hommage du président de l’Union musulmane turque dans le cadre des Journées mondiales de la Jeunesse, à Cologne, le Saint-Père Benoît XVI avait répondu que ‘le dialogue interreligieux et interculturel est une nécessité vitale’».
Rappelons que le conseil pontifical pour le Dialogue interreligieux concerne le dialogue avec les religions non-chrétiennes, de l’Islam au Bouddhisme en passant par les religions traditionnelles d’Afrique ou le Shintoïsme.
En revanche, les relations religieuses avec le Judaïsme dépendent d’une commission pontificale dépendant du conseil pontifical pour la Promotion de l’Unité des chrétiens, présidé, comme la commission, par le cardinal Walter Kasper.

 

Le 13 mars, en soirée, le pape a reçu le président de l’Egypte, Hosni Moubarak. A cette occasion, la salle de presse du Vatican a émis la déclaration suivante :

 

« (…) Il cordiale colloquio, che si è prolungato per circa mezz’ora, ha preso avvio dalla constatazione delle buone relazioni tra la Santa Sede e la Repubblica Araba d’Egitto e della situazione dei rapporti interreligiosi in quel Paese. L’incontro ha permesso di passare in rassegna i temi relativi alle prospettive di una pace stabile in Medio Oriente. Vi è stato un approfondito scambio di idee sulla situazione in Iraq ed anche uno sguardo alle tematiche riguardanti la Repubblica Islamica d’Iran. »

 

Le 13 mars également, le cardinal Karl Lehmann, évêque de Mayence et président de la conférence épiscopale allemande, donne une interview dans Der Spiegel sur "Dialog kennt auch Kritik" :

 

« Kardinal Karl Lehmann hat den Islam aufgefordert, sein Verhältnis zur Gewalt zu klären. Die Frage, wie weit dessen Gottesbild mit Kategorien der Gewalt verbunden sei, gehe an die Wurzel des Islam, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz dem Magazin Der Spiegel. Zudem müssten sich die Verkünder des Islam selbstkritisch fragen, wo ihre Religion entstellt werde. Schließlich sei ja nicht Religion als solche gewaltträchtig. Lehmann wörtlich: Jede Religion muss sich davor hüten, der Versuchung zu unterliegen, sich mit Gewalt durchzusetzen oder sich von außen dafür instrumentalisieren zu lassen. Dies sollten Kirchenvertreter bei interreligiösen Gesprächen auch einfordern. Schließlich sei Dialog kein Geschwätz, sondern kenne auch Dissens und Kritik.“

 

Le 16 mars, le pape a reçu en audience deux évêques des pays arabes, Paul Hinder, vicaire apostolique d’Arabie, et Camillo Ballin, vicaire apostolique du Kuwaït.

Le 18 mars, le nouveau nonce en Israël et à Chypre, ainsi que Délégué apostolique en Palestine et à Jérusalem, Antonio Franco, a été reçu en audience par le pape.

Le 20 mars, on peut lire l’information suivante sur Radio Vatikan :

« Kardinalsstaatskreter Angelo Sodano hat die Christen zu mehr Glaubensstäkre aufgerufen. "Wären wir Christen überzeugter von unserem Glauben und lebten wir diesen Glauben dem Gesetz der Liebe und des Dienstes entsprechend, dann könnten wir zu einer versöhnteren, gerechteren und friedlicheren Welt beitragen", sagte Sodano in einem Interview der Tageszeitung "La Repubblica". Sodano zitierte in diesem Zusammenhang die Äußerung des Salzburger Weihbischofs Andreas Laun: "Die Stärke des Islam ist die Schwäche der Christen." Es sei höchste Zeit, dass Europa zu "seiner christlichen Seele zurückfinde". Dabei gelte selbstverständlich das Prinzip der Trennung zwischen Kirche und Staat, betonte Sodano. (la repubblica) »

Le 23 mars, lors du premier jour du Concistoire Ordinaire, l’un des sujets à l’ordre du jour, et synthétisé par le cardinal Angelo Sodano, a été le dialogue entre l’Eglise catholique et le Saint-Siège en particulier avec l’Islam.

Le 22 mars, on pouvait lire : 

VATICAN CITY, MARCH 17, 2006 (Zenit.org).- Benedict XVI recently named the 75-year-old cardinal him president of the Pontifical Council for Interreligious Dialogue.

That additional appointment, according to the note of the Vatican press office, is in response to the desire "to foster more intense dialogue between the men of culture and distinguished members of different religions." Cardinal Poupard shared with perspective on the change with ZENIT.

Q: Your Eminence, could you explain the relationship between interreligious dialogue and intercultural dialogue?


Cardinal Poupard: "Interreligious and intercultural dialogue is a vital necessity for today's world," the Pope said in Cologne, when receiving representatives of the Muslim community, in the framework of WYD [World Youth Day]. For those who are very familiar with Benedict XVI's thought, this choice is logical.

In fact, when one speaks of interreligious dialogue, one often thinks of a reflection of a doctrinal nature on common religious topics, such as the idea of God, sin, salvation, etc.

However, this doctrinal dialogue calls for a common foundation, and this is not always the case with other religions. For a Buddhist, for example, God is not a person; for others, salvation consists in the dissolution of the "I," while for a Christian it is always the salvation of his own person. Thus dialogue is very difficult.

Doctrinal dialogue is meaningful among Christians of various confessions with whom we share faith in Jesus Christ.

On the other hand, with believers of other religions dialogue is always possible on the basis of culture.

This is the intuition that is the foundation of the Pontifical Council for Culture: Culture is a common terrain in which believers and nonbelievers or believers of diverse religions can dialogue. The common topic that unites us, John Paul II said in UNESCO, is man; about whom we certainly can dialogue.

Pope Benedict XVI therefore wishes to lead the dialogue with believers of other religions to the terrain of culture and of relations between cultures.

The culture of the People of God, which exceeds national, linguistic, regional, etc., limits, enters into dialogue with other cultures, vitally permeated by other religions. In this dialogue there is mutual enrichment, and the Gospel, incarnated in a concrete culture, can heal and fertilize new cultural expressions.

Q: In keeping with what was explained earlier, what are the answers Christianity can give on this topic?

Cardinal Poupard: Jesus Christ is the answer, the definitive answer, to man's important questions. The [Second Vatican] Council said it with very beautiful words: "Only in the mystery of the incarnate Word does the mystery of man take on light."

However, this message does not fall directly from heaven. It comes through very specific men and women, with a concrete history and culture, who engage in communication with other religions. In the Christian way of living, there are essential and accessory elements. The former are immutable, while the latter are contingent.

Among these essential elements, which have found their philosophical and theological expression, is the concept of the person, in the image of the Trinity, the idea of communion, of subject, the principle of freedom and responsibility, the survival of the "I" after death, solidarity among men, common dignity, etc.

These are the values that can be, that must be shared with believers of other religions in the measure that is possible.

We can also receive much from believers of other religions -- not in regard to the content of the faith, of course, as the fullness of revelation is found in Jesus Christ, but in the way of living it.

Q: The work you wrote in 1983, "Dictionary of Religions," is an obligatory study text in the history of religions. Do you think it will be helpful to you in your new post?

Cardinal Poupard: Indeed! To direct the elaboration of this dictionary was a great intellectual venture and publishing enterprise.

As coordinator, I had to read all the articles being sent by authors who had a say on the matter, among whom were the best specialists.

All that gave me a general picture on religions in the world and, in addition, a more profound understanding of the religious event in man.

Something of this I have written in another little book, "Les Religions," published in the well-known collection "Que sais-je?", translated into more than 10 languages, among which are Russian, Turkish, Vietnamese and recently Chinese, published by a publishing house in Beijing.

In the heart of every culture is found an approach to the mystery of God and man. There is no culture that is not essentially religious. The sole exception to this universal rule seems to be the present Western culture, as Pope Benedict XVI frequently points out and, already before, as Cardinal Ratzinger did.

Q: In 1992 you went through a similar process to the present one when Pope John Paul II fused the Pontifical Council for Culture and the Secretariat for Nonbelievers. What is the difference on this occasion?

Cardinal Poupard: In fact, there are similarities, but also differences. As you know, it was John Paul II who called me to preside over the Secretariat for Nonbelievers in June 1980, with the intention of studying the creation of the Pontifical Council for Culture, which took place in 1982, and of which he also appointed me president.

From 1982 to 1993, I was president of the two dicasteries, which, however, kept their respective autonomy, exactly as is now the case.

In 1992, after the fall of the Berlin Wall and the disappearance of Communist regimes in Europe, it did not seem to make sense to maintain the Secretariat for Nonbelievers -- which in the meantime had been transformed into the Pontifical Council for Dialogue with Nonbelievers -- and thus, on March 25, 1993, the Pope decided to forge the two dicasteries into one, retaining the competencies of both.

Q: Do you think that with this step the Pope hopes to reduce two Vatican dicasteries to one?

Cardinal Poupard: We don't know that. What is important, in any case, is not the structures but the spirit that animates them. The structures of the Roman Curia are only means to help the Pope carry out his mission as universal Shepherd.

What is clear is that there will have to be a greater collaboration between the two dicasteries which the Pope has requested me to preside over "for the time being."

 

Le 23 mars, lors du premier jour du Concistoire Ordinaire, l’un des sujets à l’ordre du jour, et synthétisé par le cardinal Angelo Sodano, a été le dialogue entre l’Eglise catholique et le Saint-Siège en particulier avec l’Islam.

 
Le 26 mars, on pouvait lire l’information suivante :
 

« Il Cardinale Segretario di Stato, Angelo Sodano, ha scritto, a nome del Santo Padre Benedetto XVI, una lettera al Presidente dell’Afganistan, Hamid Kazai, riguardante la sorte del convertito al cristianesimo Abdul Rahman, che rischia la pena capitale.

Nella lettera, che porta la data del 22 marzo, è detto che l’appello del Papa è ispirato da "profound human compassion" e da "firm belief in the dignity of human life and by respect for every person’s freedom of conscience and religion".

Scrive ancora il Card. Angelo Sodano "I am certain, Mr President, that dropping the case against Mr Rahman would bestow great honour upon the Afgan People and would raise a chorus of admiration in the international community. It would then contribute in a most significant way to our common mission to foster mutual understanding and respect among the world’s different religions and cultures".”

 
De même, le Secrétaire d’Etat a ajouté :
 

« "La forza dell'Islam è la debolezza dei cristiani. Se i cristiani fossero più convinti della loro fede potrebbero contribuire a realizzare un mondo più riconciliato, più in pace e più solidale. Per cui è tempo ormai che l'Europa ritrovi la sua anima cristiana con l'aiuto di tutti gli stati a partire dall'Italia.“
(IMGPress, 20/03/2006) – „Ma senza confusione tendendo sempre ben presente l'insegnamento evangelico di Gesù del dare a Cesare quel che è di Cesare, a Dio quel che è di Dio".
Lo afferma il cardinale segretario di Stato vaticano Angelo Sodano in un'intervista a Repubblica. "Noi - prosegue - come cristiani dobbiamo amare tutti, dobbiamo stringere la mano a tutti, ma nello stesso tempo dobbiamo essere orgogliosi della nostra fede. Dobbiamo agire, muoverci, senza nascondere i talenti che Dio ci ha dato, senza nascondere quella luce che dobbiamo mettere sul candeliere".

 

Le 30 mars, le pape a nommé nonce apostolique au Pakistan S.E. Mons. Adolfo Tito Yllana, archevêque titulaire de Montecorvino, et alors nonce en Papouasie-Nouvelle Guinée et aux iles Salomon.

Ce Philippin de 58 ans a été nommé nonce en Papouasie- Nouvelle Guinée en 2001 après avoir servi depuis le 1er février 1984 dans le service diplomatique du Saint-Siège auprès des nonciatures du Ghana, Sri Lanka, Turquie, Liban et Chine. A noter son travail au sein de nations à forte présence musulmane.

 
Le même jour, on pouvait lire :
 

« El Papa Benedicto XVI utilizará su viaje de finales de año a Turquía, país predominantemente musulmán, para promover mayor diálogo entre el islam y occidente, dijo el lunes un importante cardenal del Vaticano.

CIUDAD DEL VATICANO (Reuters, Lunes 27 de Marcha, 2006) - El cardenal Walter Kasper señaló además en una entrevista con Reuters que creía superada una polémica originada por comentarios de Benedicto XVI, antes de su elección como Papa, sobre los méritos de Turquía para sumarse a la Unión Europea. El Papa tiene programado visitar Turquía entre el 28 y 30 de noviembre en un viaje que busca mejorar los lazos con los cristianos ortodoxos, cuyo líder simbólico, el patriarca ecuménico Bartolomeo I, se encuentra en Estambul.
"Este es uno de los principales problemas hoy, tener una relación con el islam que no sea un choque de civilizaciones," sostuvo Kasper, jefe del Consejo de la Unidad Cristiana, en una entrevista sobre las actividades ecuménicas de la Iglesia Católica.
"Desde luego, nadie quiere un choque de culturas. Sería desastroso para todo el mundo," afirmó Kasper, agregando que espera que el Papa hable sobre las relaciones con el islam en los encuentros con el gobierno de Turquía en Ankara antes de viajar a Estambul.
Desde su elección en abril, el Papa ha condenado las caricaturas que satirizan al profeta Mahoma, pero también ha pedido que se desestimen los cargos contra un hombre afgano que enfrenta la pena capital porque se convirtió del islam al cristianismo.
Sus colaboradores han hecho hincapié en la postura del Vaticano sobre que los derechos de las minorías cristianas en países islámicos deben ser respetados, como reciprocidad a las libertades religiosas disponibles para los musulmanes en los países occidentales.
"Debemos intentar profundizar nuestro diálogo con el islam, especialmente con las fuerzas moderadas del islam e intentar lograr una relación positiva y amistosa," afirmó.
Cuando era el cardenal Joseph Ratzinger, el futuro Papa dio una entrevista controvertida argumentando que las raíces de Europa son cristianas y que un país musulmán no se integraría.
Turquía inició las negociaciones para incorporarse a la Unión Europea en octubre pasado, pero no se espera que se sume al bloque antes del año 2015.
Muchos en la UE tienen dudas sobre admitir a Turquía, un gran país, principalmente musulmán y relativamente pobre, de 72 millones de habitantes.
La visita del Papa a Estambul será vista como un importante avance en las relaciones entre la Iglesia occidental y la ortodoxa, que se separaron en el cisma del año 1054. »

 

30 mars : élection du nouveau patriarche d’Alexandrie des Coptes au Caire, Antonios Naguib, évêque émérite de Minya. Le cardinal Stephanos II Ghattas a présenté sa démission.


 

Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:06

Le 2 février, l’ambassadrice de la République Arabe de Syrie près le Saint-Siège, Mademoiselle Siba Nasser, prend congé du pape et de son travail à Rome.

Le 4 février, suite à la tragédie du naufrage du bateau égyptien Al-Salam 98 au large de la Mer Rouge, le pape envoie par l’entremise du secrétaire d’Etat Angelo Sodano au patriarche des Coptes Stephanos II Ghattas un télégramme de condoléances où Dieu est invoqué comme le Très-Haut et le Tout-Puissant – des vocables parmi les 99 noms de Dieu dans l’islam.

Ce même jour également, la Salle de Presse du Saint-Siège publie une déclaration suite à la crise dite « des caricatures ». En voici le texte :

 

« Per rispondere a varie richieste di precisazioni sulla posizione della Santa Sede di fronte a recenti rappresentazioni offensive dei sentimenti religiosi di singole persone o di intere comunità, la Sala Stampa della Santa Sede è in grado di dichiarare:

 

1. Il diritto alla libertà di pensiero e di espressione, sancito dalla Dichiarazione dei Diritti dell'Uomo, non può implicare il diritto di offendere il sentimento religioso dei credenti. Tale principio vale ovviamente in riferimento a qualsiasi religione.

2. La convivenza umana esige poi un clima di mutuo rispetto, per favorire la pace fra gli uomini e le Nazioni. Inoltre, talune forme di critica esasperata o di derisione degli altri denotano una mancanza di sensibilità umana e possono costituire in alcuni casi un'inammissibile provocazione. La lettura della storia insegna che non è con tale via che si sanano le ferite esistenti nella vita dei popoli.

3. Va però subito detto che le offese arrecate da una singola persona o da un organo di stampa non possono essere imputate alle istituzioni pubbliche del relativo Paese, le cui Autorità potranno e dovranno, eventualmente, intervenire secondo i principi della legislazione nazionale. Azioni violente di protesta sono, pertanto, parimenti deplorabili. Per reagire ad un'offesa, non si può infatti venir meno al vero spirito di ogni religione. L'intolleranza reale o verbale, da qualsiasi parte venga, come azione o come reazione, costituisce poi sempre una seria minaccia alla pace. »

 

Le 5 février, on apprend l’assassinat par un adolescent du p.Andrea Santoro, prêtre du diocèse de Rome, en poste à Trébizonde depuis cinq ans. Deux télégrammes de la part du pape parviennent, l’un, au vicaire de Rome, le cardinal Camillo Ruini, et l’autre au vicaire apostolique d’Anatolie, Luigi Padovese.

Le 9 février, la Salle de Presse du Saint-Siège confirme l’invitation par le président de la Turquie Ahmet Necdet Sezer faite au pape Benoît XVI de visiter son pays les 28-30 novembre prochains, invitation acceptée par le pape.

Le 15 février, Michael Fitzgerald, archevêque titulaire de Nepte et président du Conseil Pontifical pour le dialogue interreligieux, est nommé nonce apostolique en Egypte et délégué auprès de l’Organisation de la Ligue des Pays Arabes dont le siège est au Caire.

Le 16 février, le président du Conseil des Ministres du Liban, Fouad Siniora, est reçu par le pape. Une déclaration est publiée par la Salle de Presse du Saint-Siège ce même jour.

Ce même jour commence la visite ad limina des évêques du Sénégal, de Mauritanie, du Cap Vert et de la Guinée-Bissau.

Le 17 février, le cardinal Renato Martino, président du Conseil Pontifical Justice et Paix, dans le cadre de la concélébration d’ouverture des actes à La Havane du vingtième anniversaire de la Rencontre Nationale Ecclésiale Cubaine, a déclaré notamment (cf. http://www.cardinalrating.com/cardinal_61__article_3216.htm) que le Compendium de la Doctrine Sociale de l’Eglise est aussi « un formidable instrument d’ouverture et de dialogue avec les croyants des autres religions et avec tous les hommes de bonne volonté pour la réalisation du bien commun dans le champ social et politique sur la base des valeurs fondamentales partagées par toute l’humanité, valeurs de respect de la dignité de chaque personne et l’aspiration au développeemnt, à la réconciliation et à la paix de chaque peuple.

Le 20 février, le nouvel ambassadeur du Maroc près le Saint-Siège présente ses lettres de créances au pape. Il s’agit de Monsieur Ali Achour, né en 1949, et ancien ambassadeur au Brésil.

A cette occasion, le pape lui adresse un discours ou il dit notamment :

 

« Monsieur l’Ambassadeur, vous avez souligné la contribution de votre pays à la consolidation du dialogue entre les civilisations, les cultures et les religions. Pour sa part, dans le contexte international que nous connaissons actuellement, l’Église catholique demeure convaincue que, pour favoriser la paix et la compréhension entre les peuples et entre les hommes, il est nécessaire et urgent que les religions et leurs symboles soient respectés, et que les croyants ne soient pas l’objet de provocations blessant leur démarche et leurs sentiments religieux. Cependant, l’intolérance et la violence ne peuvent jamais se justifier comme des réponses aux offenses, car ce ne sont pas des réponses compatibles avec les principes sacrés de la religion; c’est pourquoi on ne peut que déplorer les actions de ceux qui profitent délibérément de l’offense causée aux sentiments religieux pour fomenter des actes violents, d’autant plus que cela se produit à des fins étrangères à la religion. Pour les croyants comme pour tous les hommes de bonne volonté, la seule voie qui peut conduire à la paix et à la fraternité est celle du respect des convictions et des pratiques religieuses d’autrui, afin que, de manière réciproque dans toutes les sociétés, soit réellement assuré pour chacun l’exercice de la religion librement choisie. »

 

Le 20 février également, le pape reçoit l’épiscopat du Sénégal, de la Mauritanie, du Cap-Vert et de la Guinée Bissau.

A leur égard, il les encourage ainsi :

 

« Monsieur l’Ambassadeur, vous avez souligné la contribution de votre pays à la consolidation du dialogue entre les civilisations, les cultures et les religions. Pour sa part, dans le contexte international que nous connaissons actuellement, l’Église catholique demeure convaincue que, pour favoriser la paix et la compréhension entre les peuples et entre les hommes, il est nécessaire et urgent que les religions et leurs symboles soient respectés, et que les croyants ne soient pas l’objet de provocations blessant leur démarche et leurs sentiments religieux. Cependant, l’intolérance et la violence ne peuvent jamais se justifier comme des réponses aux offenses, car ce ne sont pas des réponses compatibles avec les principes sacrés de la religion; c’est pourquoi on ne peut que déplorer les actions de ceux qui profitent délibérément de l’offense causée aux sentiments religieux pour fomenter des actes violents, d’autant plus que cela se produit à des fins étrangères à la religion. Pour les croyants comme pour tous les hommes de bonne volonté, la seule voie qui peut conduire à la paix et à la fraternité est celle du respect des convictions et des pratiques religieuses d’autrui, afin que, de manière réciproque dans toutes les sociétés, soit réellement assuré pour chacun l’exercice de la religion librement choisie. »

 

Toujours le 20 février, en audience, le pape reçoit les membres de la Fondation Jean-Paul II pour le Sahel. Il reconnaît notamment dans sa courte allocution, que leur travail de développement social « un service de l’homme tout entier et qui contribue aussi au dialogue interreligieux et à la révélation de l’amour de Dieu aux habitants de cette terre. Elle fait donc partie intégrante de l’action d’évangélisation. »

Et le 21 février, à l’occasion des émeutes au nord du Nigéria entre musulmans et chrétiens à la suite de la polémique sur les caricatures, le pape par l’entremise du Secrétaire d’Etat Angelo Sodano, envoie un message de condoléances pour les victimes et de dénonciation de cette violence injustifiable.

Le 22 février, le pape annonce la tenue d’un consistoire ordinaire le 24 mars suivant pour la création de 15 cardinaux. Parmi eux, l’archevêque émérite de Tamale, Peter Poreku Dery, est choisi malgré son âge avancé. Ancien évêque de Tamale, il a œuvré au dialogue entre islam et christianisme dans son pays qui compte 16% de musulman principalement au nord.

Le 23 février commence la visite ad limina des évêques de Bosnie-Hercégovine. Avec 40% de musulmans, ce pays européen est un partenaire dans le dialogue islamo-chrétien en Europe.

Le 24 février, c’est le président de l’Albanie, Alfred Moisiu, qui est reçu en audience. Pour mémoire, on se souvient que le premier ministre, Sali Berisha, avait été reçu par le pape le 10 novembre 2005.

Ce même jour, le pape reçoit l’ensemble des évêques de Bosnie-Hercégovine en conclusion de leur visite ad limina.

Le 25 février, pour la Gambie (90% de musulmans) est nommé un nouvel évêque en la personne du secrétaire général des Spiritains, Robert P.Ellison.

Né le 12 février 1942 à Dublin, il est entré au noviciat des Spiritains après ses études secondaires. Il a étudié la philosophie en Irlande et la théologie à la Grégorienne de Rome où il a obtenu une licence en théologie dogmatique. Il a également étudié l’islamologie. Il a prononcé sa profession religieuse perpétuelle en 1968. Il a été ordonné prêtre le 6 juillet 1969. Ensuite, de 1970 à 1974, il a été missionnaire en Gambie dans la pastorale éducative et paroissiale. De 1972 à 1973, il a suivit des études au PISAI de Rome de 1974 à 1980, il est directeur du philosophat en Irlande ; de 1981 à 1984, il retourne missionner en Gambie et travaille dans la formation, le dialogue interreligieux et l’œcuménisme. De 1985 à 1991, il est nommé supérieur du district spiritain de la Gambie et de 1991 à 1993, il enseigne à l’institut Saint-Anselm de Kent en Angleterre. De 1993 à 1999, il est directeur de l’Institut pastoral The Gambia à Banjul. Depuis 1999, il était secrétaire général de la Congrégation des Spiritains.

Le même jour, le nonce en Jordanie et Iraq, Fernando Filoni, est nommé nonce aux Philippines.

Un article dans Le Monde du 24 février titre : Le Vatican durcit le ton vis-à-vis de l'islam.

Voici le texte :
 

On a un peu trop vite crié à l'alliance des religions offensées dans l'affaire des caricatures de Mahomet. Un changement de discours se fait entendre dans les Eglises, notamment au Vatican, dans le sens d'une plus grande fermeté à l'égard de l'islam. Les manifestations musulmanes ont été jugées excessives. Le meurtre de deux prêtres en Turquie et au Nigeria a suscité beaucoup d'indignation. Les attaques répétées contre des églises (en Turquie et aux Philippines) et le tour dramatique qu'ont pris, au Nigeria, les émeutes entre chrétiens et musulmans (80 morts), ont fait monter la tension.

Une conception, longtemps jugée naïve, d'un "dialogue" à égalité entre chrétiens et musulmans est en train de faire son temps. Depuis le début de la crise, nombre de responsables chrétiens ne craignent plus de rappeler que la liberté de religion n'existe pas dans les pays musulmans, que le droit de conversion y est interdit, que les chrétiens arabes y sont souvent mal traités. Ils exigent, sur un ton de plus en plus impatient, la "réciprocité" du droit au respect des croyances.

Le pape lui-même a récemment repris ce thème de la réciprocité. En recevant, lundi 20 février, Ali Achour, nouvel ambassadeur du Maroc près le Saint-Siège, il a affirméque "l'intolérance et la violence ne peuvent jamais se justifier comme des réponses aux offenses" et que la seule bonne réponse est le "respect des convictions et des pratiques religieuses d'autrui, afin que, de manière réciproque, soit assuré pour chacun l'exercice de la religion librement choisie". Dans le même sens, son secrétaire d'Etat, le cardinal Angelo Sodano a déclaré : "Si nous disons aux nôtres (les chrétiens) qu'il n'y a pas de liberté d'offenser, nous devons dire aux autres qu'il n'y a pas de liberté de nous détruire."

 

"NEUTRALITÉ MYOPE"

Même ton indigné chez Mgr Rino Fisichella, recteur de l'Université pontificale du Latran. Dans le Corriere della Sera du 20 février, il a dénoncé la "neutralité myope" de l'Occident devant les violences des derniers jours. "De même qu'en Europe, nous protégeons les minorités musulmanes, a-t-il déclaré, de même les pays à majorité musulmane ont le devoir de protéger les minorités chrétiennes." Dans La Stampa du 22 février, c'est un autre proche du pape, Mgr Velasio de Paolis, secrétaire du Tribunal de la signature apostolique, qui a reproché à l'Occident ses peurs face à l'islam : "Si respecter l'autre signifie renoncer à être soi-même, cela n'a plus de sens de dialoguer. Le problème est que l'islam est fermé au point de ne pas admettre la réciprocité. En terre d'islam, dès que l'Eglise se présente dans son authenticité, elle est accusée de prosélytisme."

Joignant le geste à ces paroles, le pape a muté, jeudi 16 février, un responsable de la Curie, vieux routier du dialogue avec l'islam. Mgr Michaël Fitzgerald, un Britannique de 69 ans, père blanc arabophone, président du Conseil pontifical pour les relations avec les religions non chrétiennes, a été nommé nonce en Egypte et délégué auprès de la Ligue arabe. Depuis l'élection de Benoît XVI, c'est le premier remaniement d'importance à la Curie. La nouvelle mission de Mgr Fitzgerald est présentée comme une volonté de renforcer les relations du Vatican avec les pays arabes modérés, mais son désaccord avec l'équipe du cardinal Ratzinger, devenu Benoît XVI, était notoire.

Cette mise à l'écart montre le souhait du nouveau pape de chercher une approche moins décevante du dialogue avec l'islam. Benoît XVI a maintes fois répété qu'il resterait fidèle aux inspirations du concile Vatican II en faveur du dialogue interreligieux. Mais pas à n'importe quelle condition. Les mesures qu'il a prises contre les franciscains d'Assise, jugés trop laxistes dans leurs rencontres avec les autres religions, montre qu'un certain "esprit d'Assise" - expression née sous Jean Paul II et marquant un dialogue à égalité entre les religions - est bien mort.

 

Le 26 février, au cours de son Angélus, le pape revient sur les événements de l’Iraq et du Nigéria, déplorant la violence et les victimes.

Le 27 février, le patriarche de Jérusalem des Latins Michel Sabbah est reçu en audience par le pape.

Le 28 février, l’assentiment du Saint-Siège est donné à l’élection et au transfert de deux prélats arabes de l’Eglise grecque-melkite, réunie en synode du 6 au 11 février 2006.

L’auxiliaire du patriarcat pour Damas, Isidore Battikha, est transféré au siège métropolitain de Homs, Hama et Jabrud, en Syrie.

Un nouveau vicaire patriarcal pour Jérusalem avec rang épiscopal est nommé en la personne de l’archimandrite Georges Bakar, élu archevêque titulaire de Pelusium des Grecs-Melkites.

Le premier est né à Alep en Syrie le 28 juillet 1950. Prêtre depuis le 11 avril 1980, il est él à l’Eglise archiépicopale titulaire de Pélusium et nommé auxiliaire d’Antioche des Grecs-Melkites en tant que vicaire général de l’éparchie patriarcale de Damas, le 26 août, et consacré le 10 octobre 1992.

Le second est égyptien, né au Caire le 20 avril 1946. Il a étudié au Liban auprès de l’Institut Saint-Paul de Harissa et de l’Université du Saint-Esprit à Kaslik. Ordonné prêtre le 6 juillet 1973, il a ensuite fait une licence en théologie à Lyon. Depuis 1975, il est recteur de l’école patriarcale du Caire et à partir de 2004, il est économe général du patriarcat d’Alexandrie.
Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:05

Le 2 janvier, le cardinal indonésien Julius Riyadi Darmaatmadja, S.I., archevêque de Jakarta e ordinaire militaire pour l’Indonésie, voit sa démission de l’Ordinariat acceptée. Pour lui succéder, Benoît XVI nomme l’archevêque de Semarang Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo.

Le 9 janvier, à l’occasion de la présentation des vœux par le corps diplomatique accrédité près le Saint-Siège, le pape évoque une énième demande de pacifique cohabitation entre la Palestine et Israël en Terre Sainte. Puis suit une allusion au soi-disant « choc des civilisations » :

 

« De telles considérations peuvent s’appliquer de manière plus large dans le contexte mondial actuel, où l’on parle non sans raison du danger d’un choc des civilisations. Ce danger est rendu plus aigu par le terrorisme organisé, qui s’étend désormais au niveau planétaire. Les causes en sont nombreuses et complexes, les causes idéologiques et politiques, mêlées à des conceptions religieuses aberrantes, n’en sont pas les moindres. Le terrorisme n’hésite pas à frapper des personnes innocentes, sans aucune distinction, ou à mettre à exécution des chantages inhumains, suscitant la panique de populations entières, dans le but de contraindre les responsables politiques à satisfaire les desseins des terroristes eux-mêmes. Aucune circonstance ne peut justifier cette activité criminelle, qui couvre d’infamie celui qui l’accomplit et qui est d’autant plus blâmable qu’elle se pare du bouclier d’une religion, rabaissant ainsi au niveau de son aveuglement et de sa perversion morale la pure vérité de Dieu. »

 

Vient un appel à la liberté religieuse des minorités à respecter. Liban et Iraq sont ensuite mentionnés comme terres où réconciliation et paix sont urgentes.

Le 16 janvier, le pape reçoit le président du Monténégro, Filip Vujanović, avec sa suite. Avec les visites des présidents de la Serbie-Monténégro (Svetozar Marovic, 9 septembre 2005), de la Serbie (Boris Tadic, 29 septembre 2005) et du Monténégro (Filip Vujanović, 16 janvier 2006), en plus de celle du premier ministre albanais (Sali Berisha, 10 novembre 2005), c’est l’ensemble des nations balkaniques à forte présence musulmane qui ont eu audience avec le nouveau pontife.

Le 21 janvier, le nonce aux Philippines, Antonio Franco, est nommé nonce en Israël et à Chypre et Délégué apostolique en Palestine et à Jérusalem. Après l’Ukraine et les Philippines, c’est le troisième poste diplomatique que ce prélat né en 1937 assume.

Le 23 janvier, le cardinal préfet pour les Eglises Orientales, Moussa Daoud, est reçu en audience.

Le 21 janvier décède le président du Kosovo, Ibrahim Rugova. Le 24 janvier, le pape adresse par les services du Secrétaire d’Etat Angelo Sodano, un télégramme de condoléances.

Un article du Monde daté du 26 janvier narre le chemin de conversion de l’islam au christianisme catholique du président défunt. Voici l’article :

 

L'adieu du Kosovo à son premier président, Ibrahim Rugova

PRISTINA ENVOYÉ SPÉCIAL Christophe Châtelot - paru dans l'édition du 27.01.06
 

Sans croix, ni muezzin, le président du Kosovo Ibrahim Rugova devait être enterré, jeudi 26 janvier, au cimetière des martyrs de Pristina, capitale de cette province de l'ex-Yougoslavie socialiste sous administration internationale depuis 1999, revendiquée par l'Eglise orthodoxe de Serbie comme le "berceau" du pays, mais peuplé à 90 % d'Albanais, musulmans pour la plupart. Aucun rite ni signe religieux ne marqueront la tombe d'Ibrahim Rugova qui jouxtera celle des anciens combattants de l'Armée de libération du Kosovo, les adversaires politiques de ce résistant pacifique. Ultime paradoxe pour cet ancien membre du parti communiste yougoslave venu sur le tard au catholicisme.

Dans le bureau d'Ibrahim Rugova, deux clichés se détachent. On le voit avec le pape Jean Paul II et Mère Teresa, la religieuse albanaise morte en 1997 qui figure au panthéon de cette nation. "Jean Paul II et Mère Teresa sont les deux personnalités qui ont le plus influencé sa vie", raconte Don Lush Gjergj, prêtre albanais du Kosovo, proche d'Ibrahim Rugova pendant près de trente ans. Le Père Gjergji serait celui qui aurait reçu la conversion au catholicisme d'Ibrahim Rugova — rebaptisé Pierre en 1994 — ont rapporté des journaux de Pristina. Le Père Gjergji affirme que l'on aurait déformé ses propos mais ne dément pas sur le fond. "Tous les Albanais sont chrétiens à l'origine", explique-t-il. "Ibrahim Rugova était le président de tous les Albanais pas seulement de notre communauté", ajoute-t-il pour expliquer le choix du défunt d'organiser des obsèques civiles.

Sur le boulevard Mère Teresa, principale artère de la ville, des milliers de personnes forment en colonne une longue procession venue rendre un dernier hommage au docteur Rugova dont le corps était exposé depuis lundi au parlement. "Regardez-les, explique Don Gjergji, ils sont là, peu importe leur confession, parce qu'Ibrahim Rugova était la parfaite synthèse des Albanais du Kosovo. Il combinait les deux religions, il était croyant mais pas pratiquant, vecteur de tolérance et de fraternité".

RENCONTRE AVEC JEAN PAUL II

Dans la petite église Shen Ndou (Saint Antoine) perdue au milieu d'immeubles disgracieux sur les hauteurs de Pristina, le père Nosh Gjolas qui y officie depuis 1992 se rappelle avoir "souvent vu Ibrahim Rugova venir pour des cérémonies officielles et privées, surtout avant 1995", lorsque la situation politique se tendit encore et que la répression serbe augmenta à l'encontre des indépendantistes Albanais. Le prêtre se rappelle que l'ancien président kosovar disait "qu'il venait d'une famille musulmane modérée née sur une terre chrétienne. Il a toujours été proche de nous (catholiques) et de l'Occident".

L'Eglise catholique est marginale au Kosovo. Elle revendique 70 000 fidèles sur une population de quelque 2 millions d'habitants à plus de 90 % Albanais, très majoritairement musulmans. "Des crypto-chrétiens qui boivent du vin", s'amuse le Père Gjolas lui même attablé au milieu des livres devant un verre d'eau de vie. "Il y a aussi des catholiques qui cachent leur foi, héritage d'une peur ancestrale datant de l'empire ottoman", ajoute-t-il. "L'islam des Albanais est un islam turc hétérodoxe, très naturel relié à la confrérie des Alevi-Bektachi", explique Jean-François Colosimo. Selon cet historien des religions, "Ibrahim Rugova a sans doute été amené au catholicisme dès lors que cette religion l'assimilait à l'Occident et à la modernité" à la différence de l'image qui colle à l'islam.

La première rencontre d'Ibrahim Rugova avec Jean Paul II remonte à 1991. A cette époque, le nationalisme serbe du régime de Slobodan Milosevic et de l'Eglise orthodoxe de Belgrade bat son plein. Cette province — "berceau de la Serbie" selon la propagande nationaliste — qui héberge des trésors orthodoxes byzantins est mise en coupe réglée par un régime policier alors que les guerres éclatent en Croatie et en Bosnie.

L'intellectuel albanais formé à l'école yougoslave peu portée sur la religion sortira marqué de son entrevue avec le pape. Organisateur de cette rencontre, Don Gjergji se rappelle que Jean Paul II avait promis à Ibrahim Rugova de défendre la cause des Albanais. Il l'avait assuré qu'il respectait les Albanais, "grâce à Mère Teresa et parce que, comme les Polonais, notre peuple a beaucoup souffert". La communauté de Sant'Egidio s'est intéressée "à notre sort" dans la seconde moitié des années 1990. La diplomatie parallèle du Vatican joue les médiateurs avec Belgrade. Elle se fait l'avocat des Albanais. Grâce à Sant'Egidio, Ibrahim Rugova, assigné à résidence à Pristina, quitte le Kosovo pendant la campagne de bombardement de l'OTAN à bord d'un avion italien, à destination Rome où il rencontrera à nouveau Jean Paul II.

Ibrahim Rugova n'a jamais dit s'il avait rejoint ou non l'Eglise catholique. "Il en défendait les valeurs, n'est-ce pas l'essentiel ?", conclut Don Gjergji.

 

C’est le secrétaire du Conseil Pontifical pour le dialogue interreligieux, Pier L.Celata, qui est envoyé comme chef de la délégation du Saint-Siège aux obsèques officielles du président défunt. L’annonce est faite par la Salle de Presse du Saint-Siège le 25 janvier.

Le 24 janvier, un télégramme de condoléances pour les victimes et les familles à l’occasion de l’accident ferroviaire de Bioce au Monténégro est envoyé par le cardinal secrétaire d’Etat au nom du pape.

Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:04

Le 1er décembre, parmi les 11 nouveaux ambassadeurs accrédités auprès du Saint-Siège reçus en audience par le pape, trois représentent des pays à majorité musulmane : la Tanzanie, l’Algérie et l’Erythrée, avec respectivement 35%, 99% et 50% de musulmans – tous des pays africains.

Le nouvel ambassadeur de la Tanzanie est un musulman né en 1950 à Zanzibar. Il est présentement ambassadeur de son pays en Allemagne.

Au nouvel ambassadeur d’Algérie, Idriss Jazaïry, musulman lui aussi né en 1936 et également représentant permanent auprès de l’ONU à Genève, le pape redit sa joie des bonnes relations entre la communauté catholique en terre algérienne et la communauté musulmane en ces termes :

 

« Tout récemment encore, l’Église a honoré de manière particulière Charles de Foucauld, qui a vécu sur votre terre, voulant se faire proche de tous, comme le «frère universel». Ainsi que j’ai déjà eu l’occasion de le dire, l’Église catholique entend poursuivre avec les croyants des autres religions un dialogue ouvert et sincère, à la recherche du véritable bien de l’homme et de la société. Je me réjouis donc de connaître la qualité des relations entretenues dans votre pays entre la communauté catholique et la communauté musulmane. La rencontre en vérité entre les croyants des différentes religions est un défi exigeant pour l’avenir de la paix dans le monde, et cela demande beaucoup de persévérance. Pour dépasser l’ignorance et les préjugés réciproques, il est important de créer des liens de confiance entre les personnes, notamment à travers le partage de la vie quotidienne et le travail réalisé en commun, en sorte que la libre expression des différences confessionnelles ne soit pas un motif d’exclusion mutuelle mais plutôt une occasion pour apprendre à vivre en respectant chacun l’identité de l’autre. »

 

Au nouvel ambassadeur de l’Erythrée, Petros Tseggai Asghedom, en même temps ambassadeur en Allemagne, le pape a redit son désir de voir la liberté religieuse non seulement des chrétiens mais également des autres croyants respectée en vue d’une paisible coexistence au sein de la société érythréenne pluri-religieuse.

Le 3 décembre, le président de l’autorité palestinienne, Mahmud Abbas, est reçu par le pape. La Salle de Presse du Saint-Siège a rendu public une déclaration décrivant la bonne atmosphère lors de l’entretien entre le pape et le président.

Le 7 décembre, le nonce en Turquie et au Turkménistan, Antonio Lucibello, nommé le 27 août dernier, est reçu en audience.

Le 10 décembre, c’est à nouveau le préfet des Eglises Orientales, le cardinal Daoud, qui est reçu par le pape.

A l’occasion de la nomination du Prix Nobel pour la paix 2005 en la personne de l’Egyptien Mohammed El-Baraday, le pape envoie un télégramme de félicitations.

Le même jour, le nonce en Indonésie et au Timor Est, Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don, est nommé secrétaire de la Congrégation pour le Culte Divin et la Discipline des Sacrements.

Le 11 décembre, un accident d’avion fait de nombreuses victimes près de Port Harcourt, au Nigéria. A cette occasion, par l’entremise de son Secrétaire d’Etat, le pape envoie un télégramme de condoléances s’adressant aux familles des victimes avec cette formule : “ he commends le dead to the eternal mercies of Almighty God and invokes the divine blessings of strenght and peace upon all who mourn and upon all engaged in the work of relief.” On dénombre de nombreuses victimes musulmanes.

Le 17 décembre, le nouveau nonce aux Etats-Unis d’Amérique et observateur permanent du Saint-Siège auprès de l’OAS est nommé : il s’agit de l’actuel nonce en Israël et à Chypre et délégué apostolique en Palestine et à Jérusalem, Pietro Sambi. Cet Italien né en 1938 a été tour à tour nonce au Burundi, en Indonésie avant d’être nommé en Israël et pour la Palestine (6 juin 1998).

Le 19 décembre, à la réception du nouvel ambassadeur de la France près le Saint-Siège, Bernard Kassdjian, le pape fait allusion aux troubles sociaux de la France et à sa pluralité culturelle et religieuse en mouvement :

 

« Le défi consiste aujourd’hui à vivre les valeurs d’égalité et de fraternité, qui font partie des valeurs mises en exergue par la devise de la France, prenant soin de faire en sorte que tous les citoyens puissent réaliser, dans le respect des différences légitimes, une véritable culture commune, porteuse des valeurs morales et spirituelles fondamentales. Il importe aussi de proposer aux jeunes un idéal de société et un idéal personnel, pour qu’ils conservent des raisons de vivre et d’espérer, et qu’ils aient davantage confiance en un avenir meilleur leur permettant d’édifier leur existence, de trouver un travail pour subvenir à leurs besoins et à ceux de leur famille, pour avoir le bien-être auquel ils ont naturellement droit. C’est donc en définitive à faire un pas supplémentaire pour l’intégration de tous dans la société que votre pays est invité, de même que d’autres nations du Continent, au nom même de la dignité intrinsèque de toute personne et de son caractère central dans la société, que rappelait le Concile œcuménique Vatican II (Gaudium et spes, n. 9), comme vous l’évoquiez vous-même. La paix sociale est en grande partie à ce prix. »

 

Le 23 décembre, recevant le nouvel ambassadeur de la Grande-Bretagne auprès du Saint-Siège, Francis Martin-Xavier Campbell, le pape fait allusion à la pluralité religieuse du royaume en ces termes :

 

“The Catholic population in Great Britain is already marked by a high degree of ethnic diversity and is eager to play its part in furthering reconciliation and harmony between the various racial groups present in your country. I know that Her Majesty’s Government recognizes the importance of inter-religious dialogue, and I welcome the openness that the Government has shown towards involving faith communities in the process of integrating the increasingly disparate elements that make up British society.”

 

Le 25 décembre, la pape adresse ses vœux depuis la Loggia centrale notamment en arabe et en turc.

Le 31 décembre est publiée la liste des intentions de prière du pape pour l’année 2006. On remarquera une intention missionnaire pour l’Eglise en Afrique du Nord (juin), et pour les minorités chrétiennes (octobre).
Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:03
Le 2 novembre, l’observateur permanent du Saint-Siège auprès de l’ONU de New York, Celestino Migliore, prononce une allocution en marge de la quatrième commission de la soixantième assemblée de l’ONU portant sur le point 30 : "United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East". Cette intervention se place dans la continuité de la prise de position du Saint-Siège quant à la question de la Palestine.

Le 7 novembre, le nonce Paul Fouad Tabet est nommé consulteur de la Secrétairerie d’Etat – section des rapports avec les Etats. Ce Libanais né en 1929 a été nonce aux Antilles (1980-1984), au Nigéria (1984-1991) et en Grèce (1996-2005). Il atteindra ses quatre-vingt ans le 28 novembre 2009.

Le 8 novembre, le pape envoie un message à la Seconde Conférence Internationale promue par le patriarcat de Constantinople. Il s’agit d’une initiative interreligieuse tripartite, le patriarcat œcuménique, les juifs et l’islam. Le thème était : Peace and Tolerance - Dialogue and Understanding in South East Europe, the Caucasus and Central Asia. Le cardinal Kasper a été l’envoyé du pape auprès de cette conférence qui s’est déroulée du 7 au 9 novembre 2005.

Le 10 novembre, c’est le président de l’Iraq Jalal Talabani qui est reçu en audience par le pape. Puis c’est autour du premier ministre de l’Albanie, Sali Berisha, d’être l’hôte du Saint-Siège. Puis le nouveau nonce indien, George Antonysamy, nommé le 4 août auprès des Etats de la Guinée, du Libéria et de la Gambie, est reçu par le pape après avoir été consacré le 21 septembre.

Le 10 novembre également, un télégramme au nom du pape est envoyé par le Secrétaire d’Etat, Angelo Sodano, pour déplorer les actes terroristes à Amman.

Le 12 novembre, le patriarche de Bagdad des Chaldéens, Emmanuel III Delly, est reçu par le pape en marge du synode des Evêques chaldéens qui s’est tenu à Rome et dont le sujet a été la réforme des textes liturgiques de la tradition siro-orientale. A cette occasion, Benoît XVI leur adresse une allocution.

 

« Beatitudine,
venerati e cari Fratelli,

nel porgervi un saluto cordiale, vi ringrazio per la vostra visita, che mi permette di far giungere, attraverso di voi, una parola di fervido incoraggiamento alle vostre comunità e a tutti i cittadini dell'Iraq. Alla parola di solidarietà si accompagna l’assicurazione del mio ricordo nella preghiera, affinché il vostro amato Paese, pur nell’attuale difficile situazione, sappia non perdersi d'animo e proseguire nella strada verso la riconciliazione e la pace.

In questa vostra permanenza a Roma, voi avete celebrato un Sinodo Speciale, nel quale avete portato a termine il progetto di revisione dei testi della Divina Liturgia in rito siro-orientale, preparando una riforma che dovrebbe permettere un nuovo slancio di devozione nelle vostre comunità. Questo lavoro ha comportato anni di studio e di non sempre facili decisioni, ma è stato un periodo durante il quale la Chiesa Caldea ha potuto riflettere più a fondo sul grande dono dell'Eucaristia.

Un altro importante ambito sul quale si è concentrata la vostra attenzione è stata l'analisi della bozza del Diritto Particolare, che dovrebbe regolare la vita interna della vostra comunità. Un’appropriata disciplina canonica propria è necessaria per l’ordinato svolgersi della missione affidatavi da Cristo. Nello spirito sinodale che caratterizza il governo della Chiesa Caldea, avete sperimentato un periodo di intensa comunione, avendo sempre davanti a voi il bene supremo della salus animarum.

Ora, nel tornare alle vostre rispettive sedi, siete rinfrancati da questa esperienza di comunione vissuta presso le tombe degli Apostoli Pietro e Paolo. E’ una comunione che trova una particolare espressione qui, oggi, nell'elevare al Signore insieme al Successore di Pietro la comune preghiera di gratitudine.

Vi esorto, carissimi, a proseguire nel vostro impegno pastorale e nel vostro ministero di speranza per l'intera Nazione irachena. Nell'affidare ciascuna delle vostre comunità alla dolce protezione della Madre di Dio, ben volentieri imparto a voi, ai vostri sacerdoti, ai religiosi ed alle religiose e a tutti i fedeli la Benedizione Apostolica, pegno di pace e di consolazione dal Cielo. »

 

Le 12 novembre, le cardinal Francis Arinze est nommé légat pontifical au Premier congrès eucharistique du Tchad qui s’y tiendra du 4 au 8 janvier 2006 dans la ville de Moundou.

Le 13 novembre est béatifié à Rome Charles de Foucauld (1858-1916). A cette occasion, Benoît XVI, à la fin de la cérémonie présidée par le cardinal-préfet de la Congrégation pour les Saints, José Saraiva Martins CMF., donne une brève remarque aux pèlerins présents. A noter que ni dans son texte ni dans l’homélie du cardinal n’est mentionné à propos de Charles de Foucauld ses liens et son amour du monde musulman… alors que le salut des chefs Touaregs au pape a été médiatisé pour le chatoiement des couleurs des uniformes réciproques !

Voici l’extrait de l’allocution pontificale:
 
(…)

« Chers frères et sœurs dans le Christ,

Rendons grâce pour le témoignage donné par Charles de Foucauld. Par sa vie contemplative et cachée à Nazareth, il a rencontré la vérité de l’humanité de Jésus, nous invitant à contempler le mystère de l’Incarnation; en ce lieu, il a appris beaucoup sur le Seigneur, qu’il voulait suivre avec humilité et pauvreté. Il a découvert que Jésus, venu nous rejoindre dans notre humanité, nous invite à la fraternité universelle, qu’il a vécue plus tard au Sahara, à l’amour dont le Christ nous a donné l’exemple. Comme prêtre, il a mis l’Eucharistie et l’Évangile au centre de son existence, les deux tables de la Parole et du Pain, source de la vie chrétienne et de la mission. » (…)

 
Et celle du cardinal portuguais :
 
(…)

« 2. Charles de Foucauld, méditant en présence de l'Enfant-Jésus pendant la période de Noël 1897-1898 sur le passage de l'Évangile de saint Matthieu qui a été proclamé en ce dimanche, retient l'obligation faite à celui qui a reçu des talents de les faire fructifier : "Il nous sera demandé compte de tout ce que nous avons reçu… Et puisque j'ai tant reçu, il me sera beaucoup demandé ! Si j'ai beaucoup plus reçu que la plupart des hommes... la conversion, la vocation religieuse, la Trappe, la vie d'ermite, Nazareth, la communion quotidienne, et tant d'autres grâces, il me sera beaucoup demandé...".1

La béatification de Charles de Foucauld nous en est la confirmation : conduit véritablement par l'Esprit de Dieu, il a su utiliser et faire fructifier les nombreux "talents" qu'il avait reçus et, correspondant heureusement aux inspirations divines, il a suivi un chemin vraiment évangélique sur lequel il a attiré des milliers de disciples.

Le Saint-Père Benoît XVI rappelait récemment que "nous pouvons résumer notre foi en ces mots : Iesus Caritas, Jésus Amour"2, qui sont les mots mêmes que Charles de Foucauld avait choisi comme devise qui exprimât sa spiritualité.

La vie aventureuse et fascinante de Charles de Foucauld offre une preuve convaincante de la vérité de ces paroles du Souverain Pontife. On peut, en effet, découvrir sans peine comme un fil rouge qui, à travers tous les changements et toutes les évolutions, pénètre de part en part l'existence du Frère Charles ; comme l'écrit, en 1889, l'abbé Huvelin au Père Abbé de Solesmes : " il fait de la religion un amour".

Charles lui- même révélait ainsi, à un ami de lycée resté agnostique, ce qu'il appelait "le secret de ma vie" : "L'imitation est inséparable de l'amour… J'ai perdu mon cœur pour ce Jésus de Nazareth crucifié il y a mille neuf cents ans et je passe ma vie à chercher à l'imiter autant que le peut ma faiblesse"3.

Dans la correspondance avec Louis Massignon, on peut analyser la liberté que Charles a acquise dans sa manière d'apprendre à aimer: "L'amour de Dieu, l'amour du prochain... Là est toute la religion... Comment y arriver ? pas en un jour puisque c'est la perfection même : c'est le but auquel nous devons tendre toujours, dont nous devons nous rapprocher sans cesse et que nous n'atteindrons qu'au ciel" 4.

En 1882 déjà, nous trouvons la fameuse phrase de Mt 25 qu'il cite si souvent et qui l'accompagne jusqu'à la méditation finale de 1916, quand il met en parallèle présence eucharistique et présence dans les plus petits:

"Il n'y a pas, je crois, de parole de l'Évangile qui ait fait sur moi une plus profonde impression et transformé davantage ma vie que celle-ci : 'Tout ce que vous faites à un de ces petits, c'est à moi que vous le faites'. Si on songe que ces paroles sont celles de la Vérité incréée, celles de la bouche qui a dit 'ceci est mon corps... ceci est mon sang', avec quelle force on est porté à chercher et à aimer Jésus dans " ces petits ", ces pécheurs, ces Pauvres"5.

Charles de Foucauld a eu une influence notable sur la spiritualité du xxe siècle et il reste, en ce début du troisième millénaire, une référence féconde, une invitation à un style de vie radicalement évangélique, et cela au-delà même de ceux qui appartiennent aux différents groupements dont sa famille spirituelle, nombreuse et diversifiée, est formée.

Accueillir l'Évangile dans toute sa simplicité, évangéliser sans vouloir imposer, témoigner de Jésus dans le respect des autres expériences religieuses, réaffirmer le primat de la charité vécue dans la fraternité, voilà quelques-uns seulement des aspects les plus importants d'un précieux héritage qui nous incite à faire que notre vie consiste, comme celle du bienheureux Charles, à "crier l'Évangile sur les toits… [à] crier que nous sommes à Jésus" 6. » (…)

 

Le 14 novembre, le président de la région irakienne du Kurdistan, Masoud Al-Barzani, est reçu en audience par le pape.

Voici d’intéressantes informations sur cette région du monde :

 

La population kurde représente 19,8 % de celle d’Iraq, principalement dans la riche région du pétrole. Elle a connu les atrocités de la répression de Saddam Hussein qui détruisit plis de 3.800 villages et localités et déportant plus de 500.000 personnes. Les chrétiens assyriens, minoritaires, connurent les mêmes cruautés et 61 de leurs villages furent rasés.
La capitale de la région autonome kurde d’Irak est Irbil, avec 800.000 habitants. Mais les Kurdes sont également en Turquie, en Syrie et en Iran. Les Kurdes jouissent d’une importante autonomie dans le Nord de l’Irak depuis 1991. Le président Barzani représente le courant kurde favorable à une autonomie plus grande encore. (source : vis – kurdistan observer)

 

Le 16 novembre, le nonce à Malte et en Libye, Félix del Blanco Prieto, est reçu en audience par le pape.

Du 18 au 19 novembre, s’est tenu au Vatican la neuvième réunion du conseil spécial post-synodal pour l’Asie. Le point a notamment été fait sur les répercussions de l’Année de l’Eucharistie sur le vaste continent, rappelant que les catholiques y sont une minorité au service des populations et parfois mis en danger lorsque leur liberté religieuse est niée. L’ouverture au dialogue avec les grandes religions, notamment l’islam, l’hindouisme et le bouddhisme, a été réitérée.

Le 20 novembre, le cardinal archevêque de Khartoum, Gabriel Zubeir Wako, et sa suite, sont reçus par le pape. Ce dernier leur rappelle leur devoir en tant que Catholiques de promouvoir la réconciliation et la paix au Soudan par le dialogue interreligieux avec la majorité musulmane (65%).

Le 21 novembre, le nonce au Pakistan, Alessandro D’Errico, est nommé en Bosnie-Hercégovine. Il passe d’un pays à 96% musulman à une nation qui compte près de 40% de musulmans.

Le 23 novembre, l’Albanie obtient une hiérarchie complète avec la nomination de trois évêques pour les diocèses de Sapë, Lezhë et Rrëshen. Les nouveaux ordinaires sont un Kosovar et deux Italiens, nommés le 5 février 2000, administrateurs apostoliques ad nutum Sanctae Sedis des mêmes circonscriptions. Avec 70% de musulmans, l’Albanie est un pays européen à forte présence islamique.

Est nommé évêque de Sapë Mgr Dodë Gjergji, né à Stubla, Kosovo, le 16 janvier 1963 et de nationalité albanaise. Ordonné prêtre le 15 août 1989 pour le diocèse de Skopje-Prizren en Macédonie, il a travaillé à la rédaction de la revue Drita et a été en charge de la publication des textes liturgiques en langue albanaise pour son diocèse d’origine. De 1991 à 1994, il a été aumônier des Albanais en Croatie ; curé de Kallmet, dans le diocèse de Lezhë, il y est resté comme prêtre fidei donum de 1994 à 2000. le 5 janvier 2000 en effet, il est nommé amministrateur apostolique ad nutum Sanctae Sedis de Sapë. Il a également été secréatire de la Conférence Episcopale Albanaise. Il a été consacré le 5 janvier 2006.

Est nommé évêque de Lezhë Ottavio Vitale, RCJ., né à Grottaglie, Tarante, le 5 février 1959. Entré chez les Rogationistes en 1983, il effectue son noviciat aux Philippines et obtient une licence en théologie pastorale à l’université Pontificale Laterane ; il est ordonné prêtre le 27 juin 1992. Responsable du Petit Séminaire de sa Congrégation à Trani, il est envoyé e 1993 en Albanie pour devenir responsable et père spirituel au Petit Séminaire de Shenkoll à Lezhë. En 1998, il est nommé amministrateur diocésain de Lezhë et, le 5 février 2000, administrateur apostolique ad nutum Sanctae Sedis de la même circonscription ecclésiastique. Il est consacré le 6 janvier 2006.

Est nommé évêque de Rrëshen le p.Cristoforo Palmieri, CM., né à a Bitonto (Bari) le 24 mai 1939. Entré chez les Lazzaristes, il y reçoit l’ordination sacerdotale le 18 mars 1967. Formateur des aspirants de sa congrégation religieuse, puis curé à Naples et Nicastro, puis à nouveau à Naples et ensuite Lecce, il séjourne aux Etats-Unis d’Amérique et, en 1993, est envoyé en Albanie pour y commencer la mision lazzariste. A Rrëshen, il a été vicaire général (1996-1998), administrateur diocésain (1998-2000) et, le 5 février 2000, est nommé Administrateur Apostolique de Rrëshen. Il a notamment publié des livres sur la catéchèse en langue albanaise. Il a été consacré le 28 décembre 2005.

Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:02
Le 1er octobre, le président de la Tanzanie, Benjamin W.Mkapa, est reçu en audience. 35% des Tanzaniens sont musulmans. En novembre, son mandat n’a pas été reconduit. Il aura été ainsi président de la Tanzanie de 1995 à 2005. Il est lui-même chrétien, comme 45% de la population tanzanienne.

Dans un message au président des Conférences Episcopales Européennes, Amédée Grab, le cardinal Angelo Sodano Secrétaire d’Etat, en date du 1er octobre, rappelle la réalité de la croissance rapide de la présence musulmane en Europe, augmentant ainsi le pluralisme religieux du continent. Evangélisation et dialogue sont les mots d’ordre du message, en écho au désir du pape, pour les épiscopats européens.

Le 2 octobre s’ouvre la 11e assemblée ordinaire du Synode des Evêques qui durera jusqu’au 23 octobre. Le thème est Eucharistia: fons et culmen vitae et missionis Ecclesiae.

Le 12 octobre est reçu le nouveau nonce en Autriche, le libanais Edmond Farhat, nommé le 26 juillet depuis son poste en Turquie. D’abord nonce en Algérie et en Tunisie et délégué apostolique en Lybie (1989-1995), il fut transféré en Slovénie et Macédoine (1995-2001) avant d’être nommé en Turquie et au Turkménistan (2001).

A partir du 13 octobre, les évêques d’Ethiopie et d’Erythrée sont reçus en visite ad limina par le pape. Deux pays africains où vivent respectivement 50% et 47% de musulmans.

Le 13 octobre est nommé parmi les nouveaux consulteurs de la Congrégation pour le Culte Divin et la Discipline des Sacrements l’évêque indonésien Aloysius M. Sutrisnaatmaka, de Palangkaraya.

Le 14 octobre est reçu le deuxième volet des évêques éthiopiens et érythréens. Et le même jour est publié le traditionnel message du Saint-Siège aux musulmans du monde entier qui entament le mois de Ramadan. C’est le président du Conseil Pontifical pour le dialogue interreligieux, Michael Fitzgerald, qui signe le document. En voici le texte :

Continuer sur le chemin du dialogue

Chers amis,

1. Le mois de Ramadan touche à sa fin et voici que revient ‘Id al-Fitr. Où que vous soyez, je souhaite adresser à chacun de vous mes vœux les plus sincères de joyeuse fête.

2. L’envoi d’un message à nos frères et sœurs musulmans à l’occasion de la fin du Ramadan est devenu une tradition du Conseil Pontifical pour le Dialogue interreligieux. Ce message est généralement signé par le Président du Conseil Pontifical. En 1991, au moment de la première Guerre du Golfe, ce message d’amitié portait la signature de Sa Sainteté le Pape Jean-Paul II. Il parlait alors «d’un dialogue sincère, profond et constant entre catholiques et croyants musulmans, d’où pourra jaillir une plus grande connaissance et confiance mutuelles». Aujourd’hui, ces mots sont encore et assurément d’actualité.

3. Le 2 avril de cette année, la vie terrestre du Pape Jean-Paul II est arrivée à son terme. De nombreux musulmans de par le monde ont suivi de près, avec les catholiques et les autres chrétiens, les informations concernant les derniers instants de sa maladie et son décès. Des délégations officielles de musulmans, responsables politiques et chefs religieux, venues de nombreux pays, étaient présentes sur la place Saint-Pierre pour ses funérailles. Nombreux sont ceux qui lui sont profondément reconnaissants de ses efforts au service de la paix. Un journaliste musulman qui a eu l’occasion de rencontrer personnellement le Pape Jean-Paul II a écrit : « Je n’exagère pas en disant que la mort du Pape Jean-Paul II est une grande perte pour l’Église catholique, pour les chrétiens en général, mais aussi, en particulier, pour les relations entre chrétiens et musulmans. Il ne sera possible de compenser cette perte qu’en marchant sur ses traces et en continuant sur la voie qu’il a indiquée, avec foi et courage, lors de la rencontre d’Assise en 1986 ; Assise où reposent les reliques de saint François, le pionnier du dialogue islamo-chrétien chez les catholiques ».

4. C’étaient la foi ancrée en Dieu et la confiance en l’humanité qui avaient poussé feu le Pape Jean-Paul II à s’engager dans le dialogue. Prenant pour fondement la Déclaration Nostra ætate du Concile Vatican II, dont nous célébrons cette année le quarantième anniversaire, il a constamment cherché à s’adresser aux frères et sœurs de toutes les religions, avec respect et désir de collaboration. Son engagement dans ce domaine s’est véritablement enraciné dans l’Évangile, suivant l’exemple du Seigneur Jésus qui a témoigné son amour et son respect à chaque personne, y compris à ceux qui n’étaient pas de son peuple.

5. Alors qu’il recevait les représentants des autres religions présents à la célébration d’inauguration de son pontificat, Sa Sainteté le Pape Benoît XVI, suivant l’enseignement du Concile Vatican II et le chemin indiqué par Jean-Paul II, a déclaré : « Je suis particulièrement reconnaissant de la présence parmi nous de membres de la communauté musulmane, et j’exprime ma satisfaction pour le développement du dialogue entre musulmans et chrétiens, tant au niveau local qu’international. Je vous assure que l’Église désire continuer à construire des ponts d’amitié avec les fidèles de toutes les religions, dans le but de rechercher le bien authentique de chaque personne et de la société dans son ensemble ». Le Pape, rappelant ensuite les conflits, la violence et les guerres de notre époque, a souligné le devoir, pour chacun d’entre nous, particulièrement pour ceux qui appartiennent à une tradition religieuse, de travailler pour la paix. Il a dit que «nos efforts pour nous rencontrer et promouvoir le dialogue constituent une précieuse contribution pour construire la paix sur des fondements solides ». Le Pape Benoît XVI a conclu : « C’est pourquoi il est impératif de s’engager dans un dialogue authentique et sincère, construit sur le respect de la dignité de chaque personne humaine, créée, comme nous chrétiens le croyons fermement, à l’image et à la ressemblance de Dieu (cf. Gn 1, 26-27) » (L’Osservatore Romano, 3 mai 2005).

6. Encouragés par les paroles du Pape, efforçons-nous de construire de bons rapports avec les fidèles des différentes religions, de promouvoir le dialogue culturel et d’œuvrer ensemble pour plus de justice et pour une paix durable. Chrétiens et musulmans, montrons qu’il est possible de vivre ensemble dans la fraternité véritable, en nous efforçant toujours d’être les instruments de la volonté de Dieu Miséricordieux, qui a créé l’humanité pour qu’elle ne soit qu’une seule et même famille.

Une fois encore, je vous exprime mes chaleureuses salutations.

Archevéque Michael L. Fitzgerald, Président

Le 17 octobre, en conclusion de la visite ad limina des évêques éthiopiens et érythréens, le pape mentionne dans son discours prononcé au Collegio Etiopico qui se trouve dans l’enceinte du Vatican la solidarité nécessaire avec les voisins somaliens (et donc musulmans) en ces termes : « I encourage you in particular to express solidarity in whatever way you can with your suffering brothers and sisters in Somalia, where political instability makes it almost impossible to live with the dignity that belongs properly to every human person. »

 

Le 20 octobre, en conclusion de l’assemblée synodale, le pape rencontre entre autres le patriarche maronite Antoine Sfeir.

Le 20 octobre est publiée l’approbation par le Saint-Siège de l’élection faite au cours du synode melkite réuni en juin 2005 du nouvel archevêque de Tyr des Grec-Melkites, Georges Bakhouny.

Né le 16 mai 1962 à Aïn el-Roummaneh, Beyrouth, il poursuit dès 1985 des études de finance à l’Université d’Etat Libanais en obtenant une licence. Entré au Séminaire de Sainte-Anne de Raboué en 1990, il étudie la philosophie et la théologie auprès de l’Institut Saint-Paul de Harissa et est ordonné prêtre en 1995 pour l’archiéparchie de Beyrouth-Jbeil. Entre 1995 et 2004, il occupe des postes pastoraux à Bikfaya et à Sainte-Anne de Raboué. De 1998 à 2004, il est nommé assistant de l’économe général de l’archiéparchie de Beyrouth-Jbeil. Curé de Sara-Jbeil, coordinateur de la pastorale juvénile pour la même archiéparchie et directeur de la pastorale juvénile universitaire pour la faculté d'architecture et de médecine de l’Université Libanaise, il est consacré le 27 novembre 2005.

Le 28 octobre est publiée une déclaration de la Salle de Presse du Saint-Siège partageant la préoccupation du pape pour la situation en Terre Sainte, en appelant au bon sens des partis opposés, palestinien et israélien.

Le 29 octobre, parmi les trois nouveaux membres du Conseil Pontifical de la Pastorale pour les Migrants et les Itinérants, on remarque l’évêque d’Ajaccio, Jean-Louis Brunin, connaisseur de l’Islam et ancien auxiliare de Lille.

Au sein de la Conférence épiscopale française, il est président du Comité épiscopal des migrations et des gens du voyage, membre de la Commission épiscopale de la Mission universelle de l'Église, membre du Comité épiscopal des relations interreligieuses et des nouveaux courants religieux. Depuis le mois de novembre 2004, il est membre du Comité permanent de la Conférence des Evêques de France. Il est l’auteur de « Rencontre avec l’islam » (2003) Son travail dans le diocèse de Lille l’a mis en contact avec le monde des banlieues et notamment les Maghrébins et donc la religion musulmane.

Le 30 octobre est envoyé un télégramme de la part du pape aux familles des trois chrétiens tués en Indonésie sur le territoire du diocèse de Manado. Et le jour même, à l’Angélus, le pape mentionne le terrible tremblement de terre survenu à la frontière du Kashmir et du Pakistan.

Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:02
Le 1er septembre, un télégramme est envoyé par le Secrétaire d’Etat au nonce à Bagdad pour déplorer les victimes de l’attentat de la mosquée Al-Kazimiya survenu le 30 août. Dans son Angélus du 4 septembre, Benoît XVI rappelle à la mémoire les victimes innocentes de mercredi 30 août à Bagdad.

Les 3 et 4 septembre, à Castel Gandolfo, le pape Benoît XVI a convoqué d’anciens étudiants du professeur Ratzinger qui l’ont cotoyé alors à Tübingen entre 1966 et 1969. Les quelques 45 théologiens et théologiennes, dont un pasteur luthérien, ont débattu en présence du pape sur le thème de la théologie musulmane. Le Salvatorien Stephan Horn en était le modérateur. Les pères jésuites Joseph Fessio, Christian Troll et Samir Khalil Samir.

En janvier 2006, est parvenu le compte-rendu suivant (cf. http://www.danielpipes.org/article/3281#Troll) :

 

The Pope and the Koran by Daniel Pipes New York Sun January 17, 2006

 

Islam and Muslims are expected to be a priority for Pope Benedict XVI, but he has been publicly quite muted on these topics during his first nine months in office. One report, however, provides important clues to his current thinking.

Father Joseph D. Fessio, SJ, recounted on the Hugh Hewitt Show the details of a seminar he attended with the pope in September 2005 on Islam. Participants heard about the ideas of a Pakistani-born liberal theologian, Fazlur Rahman (1919-88), who held that if Muslims thoroughly reinterpret the Koran, Islam can modernize. He urged a focus on the principles behind Koranic legislation such as jihad, cutting off thieves' hands, or permitting polygyny, in order to modify these customs to fit today's needs. When Muslims do this, he concluded, they can prosper and live harmoniously with non-Muslims.

Pope Benedict reacted strongly to this argument. He has been leading such annual seminars since 1977 but always lets others speak first, waiting until the end to comment. But hearing about Fazlur Rahman's analysis, Father Fessio recalled with surprise, the pope could not contain himself:

This is the first time I recall where he made an immediate statement. And I'm still struck by it, how powerful it was. … the Holy Father, in his beautiful calm but clear way, said well, there's a fundamental problem with that [analysis] because, he said, in the Islamic tradition, God has given His word to Muhammad, but it's an eternal word. It's not Muhammad's word. It's there for eternity the way it is. There's no possibility of adapting it or interpreting it.

This basic difference, Pope Benedict continued, makes Islam unlike Christianity and Judaism. In the latter two religions, "God has worked through His creatures. And so, it is not just the word of God, it's the word of Isaiah, not just the word of God, but the word of Mark. He's used His human creatures, and inspired them to speak His word to the world." Jews and Christians "can take what's good" in their traditions and mold it. There is, in other words, "an inner logic to the Christian Bible, which permits it and requires it to be adapted and applied to new situations."

Whereas the Bible is, for Benedict, the "word of God that comes through a human community," he understands the Koran as "something dropped out of Heaven, which cannot be adapted or applied." This immutability has vast consequences: it means "Islam is stuck. It's stuck with a text that cannot be adapted."

Father Fessio's striking account prompts two reactions. First, these comments were made at a private seminar with former students, not in public. As "Spengler" of Asia Times points out, even the pope "must whisper" when discussing Islam. It's a sign of the times.

Second, I must register my respectful disagreement. The Koran indeed can be interpreted. Indeed, Muslims interpret the Koran no less than Jews and Christians interpret the Bible, and those interpretations have changed no less over time. The Koran, like the Bible, has a history.

For one indication of this, note the original thinking of the Sudanese theologian Mahmud Muhammad Taha (1909-85). Taha built his interpretation on the conventional division of the Koran into two. The initial verses came down when Muhammad was a powerless prophet living in Mecca, and tend to be cosmological. Later verses came down when Muhammad was the ruler of Medina, and include many specific rulings. These commands eventually served as the basis for the Shari'a, or Islamic law.

Taha argued that specific Koranic rulings applied only to Medina, not to other times and places. He hoped modern-day Muslims would set these aside and live by the general principles delivered at Mecca. Were Taha's ideas accepted, most of the Shari'a would disappear, including outdated provisions concerning warfare, theft, and women. Muslims could then more readily modernize.

Even without accepting a grand schema such as Taha proposed, Muslims are already making small moves in the same direction. Islamic courts in reactionary Iran, for example, have broken with Islamic tradition and now permit women the right to sue for divorce and grant a murdered Christian equal recompense with that of a murdered Muslim.

As this suggests, Islam is not stuck. But huge efforts are needed to get it moving again.

_________

Jan. 17, 2006 update: It was Christian W. Troll, SJ, who explained Fazlur Rahman's thinking at the seminar mentioned above. In a note replying to my article, Dr. Troll replies to Father Fessio's account of the discussion, disagreeing with a key point in it:

Sir,

I took part in the seminar that Fr. Fessio mentions and I happen to be the person who presented the paper about Fazlur Rahman referred to by him.

I can only say that the reported remark of the Holy Father, among others, points to the well-known point of essential difference between classic mainstream Muslim and classic mainstream Catholic theology concerning the Word of God and of revelation/inspiration. It also suggests that Muslim theological thinking must deal with the weight of this deep-rooted faith conviction and the theological vision it continues to shape.

However, I cannot remember at all the Holy Father having said the words reported at the end of the indented paragraph in D. Pipes's report, "The Pope and the Koran," that "There's no possibility of adapting it or interpreting it."

The Holy Father is well-informed enough to know that there have existed and that there exist today, probably increasingly, other interpretations of the Qur'anic evidence with regard to a theology of revelation. These considered Muslim views and approaches do not (yet?), it would seem, inform the thinking and approach of a sizable Islamic movement or organisation—and we do not know what future problems lie ahead in this regard – but it does exist and is vividly discussed in many places, both in academia and beyond.

An open debate on these matters does not yet seem to be possible within the Arab world but Turkish and Indonesian society grant relatively more room for airing and discussing such ideas, and the so-called Western countries offer even more space.

Recently, I published "Progressives Denken im Zeitgenössischen Islam" ("Critical Survey on Progressive Thinking in Contemporary Islam"), Islam und Gesellschaft, Nr. 4, that looks at such religious thinking. The German original (and the English translation of it) are available from Franziska Bongartz, Friedrich-Ebert-Stiftung. D-10785 Berlin, Hiroshimastr. 17, Franziska.Bongartz@fes.de.

Sincerely,

Christian W. Troll
PhD (London)

 

Le 8 septembre, deux nominations touchant le monde arabe sont à relever. Un coadjuteur est nommé au patriarche Michel Sabbah, de Jérusalem, en la personne du jordanien Fouad Twal, alors archevêque-évêque de Tunis.

Né à Madaba, en Jordanie, le 23 octobre 1940, il entre en octobre 1959 au Séminaire patriarcal majeur de Beit-Jala et est ordonné prêtre le 29 juin 1966. En août de la même année, il est nommé vice-curé à Ramallah, puis à Irbed en 1967, et à Mahatta en 1968. En septembre 1972, il entreprit des études de Droit Canon auprès de l’Université Pontificale du Latran et entre à l’Académie Pontificale Ecclésiastique en 1974. En 1975, il obtient son doctorat en Droit Canon. De 1977 à 1992, il est au service diplomatique du Saint-Siège auprès des nonciature apostolique du Honduras, auprès du Conseil pour les Affaires Publiques de l’Eglise, de la nonciature apostolique en Allemagne et de la nonciature au Pérou. Le 30 mai 1992, Jean-Paul II le nomme évêque de Tunis. Il est consacré le 22 juillet suivant. On lui confère le titre d’archevêque le 31 mai 1995. Il a été président de la Conférence des Evêques du Nord de l’Afrique (CERNA) depuis janvier 2004. Il a été officiellement accueilli au patriarcat le 21 novembre 2005.

Pour le remplacer à Tunis, c’est le prêtre Maroun Elias Lahham, jordanien lui aussi, qui est nommé.

Né à Irbed le 20 juillet 1948, il suit sa formation philosophique et théologique de 1961 à 1972 auprès du Séminaire patriarcal latin de Beit-Jala où il est licencié dans ces deux matières. Ordonné prêtre le 24 juin 1972, il est nommé aux postes suivants : vicaire de la paroisse du Christ-Roi à Misdar, Amman (1972-1975), vicaire de la paroisse de Fuheis, en Jordanie (1975-1976) ; prêtre fidei donum à Dubaï, Emirats Arabes unis (1976-1979), vicaire de la paroisse du Christ-Roi à nouveau (1979-1981), puis curé de Madaba (1981-1988). De 1988 à 1992, il poursuit des études à Rome en théologie pastorale auprès de l’Université Pontificale du Latran. Rentré en Palestine, il est nommé Directeur Général des Ecoles du patriarcat latin (1992-1994). Dès 1994, il est nommé recteur du séminaire patriarcal de Beit-Jala. Il est consacré le 2 octobre 2005.

Le 9 septembre, le pape reçoit le président de la Serbie et du Monténégro, Svetozar Marovic. On compte 21% de musulmans dans son pays.

Le 10 septembre est publié la liste des nouveaux consulteurs de la Commission pour les rapports religieux avec l’Islam nommés le 18 juin dernier sur billet de la Secrétairerie d’Etat : le p.Andrea Pacini (Italie), le p.José Luis Sánchez Nogales (Espagne), le p.Daniel A. Madigan, S.I. (Australie), Sœur Gerardette Philips, R.S.C.J. (Indonésie), la Docteur Sandra Keating (U.S.A.) et le professeur Lamin Sanneh (U.S.A.). En outre, deux sont reconduits pour le quinquennat : il s’agit du p.Jean-Marie Gaudeul, Mafr. (France) et du professeur Youssef Kamal El-Hage (Liban). Ils sont tous nommés pour la période 2005-2010.

Le p.Andrea Pacini est depuis 1988 en charge du contact avec l’islam et le monde musulman auprès de la Fondation Giovanni-Agnelli dont le siège est à Turin. Il est également docteur en histoire des religions et un grand connaisseur de l’orthodoxie. En 2001, il lui a été confié la direction du Centre d’études religieuses comparatives Edoardo-Agnelli. Lors d’un interview à 30-giorni, voici sa réponse à la question du rôle du centre Edoardo-Agnelli :

« Qual è l’apporto originale che il Centro vuole offrire alla causa della rispettosa e civile convivenza tra le varie religioni?
 DON PACINI: A noi interessa approfondire lo studio della teologia e della dottrina. Sia delle grandi religioni sia all’interno del mondo cristiano. Se dobbiamo dialogare non lo possiamo fare in maniera superficiale, approssimativa. Dobbiamo conoscere in profondità i nostri interlocutori. Il nostro approccio è di tipo interdisciplinare: ci interessa far interagire i diversi saperi che hanno per oggetto la religione. Quindi, oltre che ai teologi, ci affidiamo ai filosofi, agli storici, agli studiosi di scienze sociali e di diritto, ai letterati e agli storici dell’arte.
      Faccio un esempio: c’è una grande necessità di comprendere la religione islamica per ovvi motivi. E negli ultimi tempi molti studiosi avevano individuato nel sufismo, cioè quell’insieme di correnti mistiche e spirituali dell’islam, la via d’uscita dal pericolo fondamentalista, il giusto interlocutore, per così dire. Proprio per questo abbiamo organizzato un convegno per venirne a sapere un po’ di più. Abbiamo capito però che non necessariamente deve essere praticata questa strada. L’elaborazione nei secoli delle correnti mistiche dell’islam è stata realizzata da confraternite che, a partire dal XIII secolo, trasformano e piegano la dottrina a seconda degli interessi e dei momenti politici. Insomma, dobbiamo andarci cauti. »

Le p.José Luis Sánchez Nogales, prêtre du diocèse d’Almeria, est professeur extraordinaire de théologie dogmatique et d’histoire et professeur ordinaire de philosophie auprès de la faculté de théologie de Granada. Déjà consulteur de la Commission Episcopale des relations interconfessionnelles d’Espagne, il a doné une interview peu après sa nomination (cf. http://www.conocereisdeverdad.org/website/index.php?id=2764)

Le p.Daniel Madigan, SI., australien, est le premier président de l’Institut (établi en 2002) pour l’étude des religions et des cultures auprès de l’Université Grégorienne de Rome. Lui aussi a été interviewé en 2002 sur le but et le rôle de cet institut (cf. http://www.abc.net.au/rn/talks/8.30/relrpt/stories/s691172.htm)

Sr.Gerardette Phillips, sœur du Sacré Cœur (RSCJ), est indonésienne et maîtresse des novices de sa congrégation et enseigne à l’université musulmane Paramadina tout en étant aumônier au campus de l’université catholique d’Atma Jaya.

Le docteur Sandra Keating est professeur assistante adjointe de théologie au Providence College, un institu catholique tenu par les Dominicains de la province de Saint-Joseph dans l’Etat de Rhode-Island. Une première interview à la nouvelle membre de la commission est disponible sous http://www.providence.edu/About+PC/College+News/Press+Releases/Keating+First+Vatican+Meeting.htm

Le docteur Lamin Sanneh est le D. Willis James Professeur des Missions et du Christianisme ainsi que professeur d’histoire à Yale Divinity School. A la suite de sa graduation à l’niversité de Londres avec un Ph.D.en histoire islamique, il a enseigné à l’Université du Ghana et à celle d’Aberdeen en Ecosse. Pendant huit ans, il a enseigné comme professeur assistant et associé l’histoire de la religion à la Harvard University avant de se transférer à Yale en 1989. Des informations sont mises sur le site de Yale University (cf. http://www.yale.edu/history/faculty/sanneh.html)

Le p.Jean-Marie Gaudeul, M.Afr., est reconduit pour un second quinquennat. Il est secrétaire du Secrétariat pour les Relations avec l’Islam (SRI) de la Conférence Episcopale de France.

De même est reconduit pour cinq ans le professeur libanais Youssef Kamal el-Hage, professeur à Notre-Dame du Liban à Beyrouth.

Le 12 septembre, première rencontre entre un chef d’un pays arabe et le pape. Le roi de Jordanie Abdullah II et son épouse la reine Rania sont reçus en audience.

Le 15 septembre, c’est une fois encore le préfet pour les Eglises orientales, le cardinal Daoud qui est reçu en audience ordinaire par le pape.

Le 21 septembre, le nouveau nonce au Kuwait, Bahreïn, Yémen et Qatar et Délégué Apostolique dans la Péninsule Arabique, le libanais Mounged El-Hachem, est reçu en audience.

Né le 8 septembre 1934 à Akoura, au Liban, il suit ses études secondaires au Séminaire patriarcal de Ghazir, puis au Séminaire des Carmes et l’Institut Catholique de Paris. Il est docteur en théologie de la Catho et devient élisible pour un doctorat en droit canon auprès du même institut. Il a en outre un diplôme d’études supérieurs en journalisme, en études supérieures internationales et en études sociales supérieures. Il a été directeur de la section arabe de la Salle de presse lors du Concile Vatican II. Professeur à la faculté de théologie de l’Université Saint-Joseph de Beyrouth de 1965 à 1967, il a été aumônier national des Jeunes Travailleurs Chrétiens et curé à Mar Nohra de Beyrouth.

De 1967 à 1970, il a été directeur des programmes en arabe de Radio Vatican. De 1970 à 1978, il a été official de la Commission pour les Communications Sociales, puis vice-directeur de la salle de presse du Saint-Siège et directeur de la filmothèque du Vatican. De 1978 à 1995, il a travaillé dans la section internationale (bureau des organisations internatonales catholiques) de la Secrétairerie d’Etat Il a également été membre de la délégation du Saint-Siège à la Conférence du Caire en 1994, ainsi que professeur de droit islamique à l’Université romaine du Latran de 1991 à 2004. Le 8 juin 1995, il est élu par le sinode de l’Eglise maronite évêque de baalbeck-Deir el-Ahmar et il reçoit la consécration épiscopale le 13 septembre de la même année. Membre du Conseil Pontifical pour le Dialogue Interreligieux, consulteur des Conseils Pontificaux Cor Unum et pour les Laïcs, il a égaleemnt servi comme président de la Commission Episcopale de l’Assemblée des Patriarches et Evêques catholiques du Liban pour les relations islamo-chrétiennes et pour la diaspora libanaise dans le monde entier. Il connaît l’arabe, le français, l’italien, l’anglais, le syriaque, le latin, le grec et l’araméen.

Le 23 septembre, le premier ambassadeur d’un pays musulman auprès du Saint-Siège présente son congé au pape : il s’agit de l’ambassadeur du Maroc Mohammed Sbihi. Il avait présenté ses lettres de créance au pape Jean-Paul II le 3 mai 2002.

Le 28 septembre, deux nonces dans des Etats à majorité musulmane sont reçus par le pape : Giuseppe Pinto, nonce au Sénégal, Mali, Cap Vert, Guinée Bissau et Délégué Apostolique en Mauritanie, et Claudio Gugerotti, nonce apostolique en Azerbaidjan en plus de la Géorgie et Arménie.

Le Mali est à 90% musulman, le Sénégal, à 94%, alors que la Guinée Bissau compte 38%. Quant à l’Azerbaïdjan, on dénombre 94% de musulmans.

Le 29 septembre, c’est le président de la Serbie, Boris Tadic, qui est reçu en audience. Pour mémoire, le 9 septembre, c’était le président de Serbie-Montenegro qui était reçu en audience.

Le même jour, un communiqué de la Salle de Presse du Saint-Siège est émis, expliquant que l’entretien a duré vingt-cinq minutes pendant lesquelles le président a pu informer le pape de la situation de son pays.

Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 21:01
Le 4 août, le nouveau nonce en Guinée, Libéria et Gambie, George Antonysamy, est un Indien dont le parcours diplomatique l’a conduit dans maints pays islamiques : depuis 1987 en effet, il a travaillé aux nonciatures de l’Indonésie, de l’Algérie, du Bangladesh et de la Jordanie. Il reçevra la consécration le 21 septembre 2005.

Le 20 août, lors de son premier déplacement hors d’Italie, Benoît XVI reçoit à Cologne des représentants des musulmans d’Allemagne. Après le salut par Monsieur Ridvan Cakir, président de l’Union Turco-islamique de l’institut pour la Religion, le texte suivant leur est adressé :

 
Chers amis musulmans,

C'est pour moi un motif de grande joie de vous accueillir et de vous adresser mon salut cordial. Comme vous le savez, je suis ici à Cologne pour rencontrer les jeunes de toutes les parties de l'Europe et du monde. Les jeunes sont l'avenir de l'humanité et l'espérance des nations. Mon bien-aimé prédécesseur, le Pape Jean-Paul II, disait un jour aux jeunes musulmans réunis dans le stade de Casablanca, au Maroc: "Les jeunes peuvent construire un avenir meilleur s'ils mettent d'abord leur foi en Dieu et s'ils s'engagent à édifier ce monde nouveau selon le plan de Dieu, avec sagesse et confiance" (n. 4: La Documentation catholique 82 [1985], p 943). C'est dans cet esprit que je m'adresse à vous, chers et estimés amis musulmans, pour partager avec vous mes espérances et aussi pour vous faire part de mes préoccupations en ces jours particulièrement difficiles de l'histoire de notre temps.

Je suis sûr d'interpréter aussi votre pensée en mettant en évidence, parmi les préoccupations, celle qui naît du constat de l'expansion du phénomène du terrorisme. Je sais que vous avez été nombreux à repousser avec force, même publiquement, en particulier tout lien de votre foi avec le terrorisme et à le condamner clairement. Je vous en remercie, car cela renforce le climat de confiance dont nous avons besoin. Des actions terroristes continuent à se produire dans diverses parties du monde, jetant les personnes dans les larmes et le désespoir. Ceux qui ont pensé et programmé ces attentats démontrent leur désir de vouloir envenimer nos relations et détruire la confiance, en se servant de tous les moyens, même de la religion, pour s'opposer à tous les efforts de convivialité pacifique et sereine. Grâce à Dieu, nous sommes d'accord sur le fait que le terrorisme, quelle qu'en soit l'origine, est un choix pervers et cruel, qui bafoue le droit sacro-saint à la vie et qui sape les fondements mêmes de toute convivialité sociale. Si nous réussissons ensemble à extirper de nos cœurs le sentiment de rancœur, à nous opposer à toute forme d'intolérance et à toute manifestation de violence, nous freinerons ensemble la vague du fanatisme cruel qui met en danger la vie de nombreuses personnes, faisant obstacle à la progression de la paix dans le monde. La tâche est ardue, mais elle n'est pas impossible. Le croyant - et nous tous en tant que chrétiens et musulmans sommes croyants - sait en effet qu'il peut compter, malgré sa fragilité, sur la force spirituelle de la prière.

Chers amis, je suis profondément convaincu que nous devons proclamer, sans céder aux pressions négatives du moment, les valeurs de respect réciproque, de solidarité et de paix. La vie de tout être humain est sacrée, que ce soit pour les chrétiens ou pour les musulmans. Nous avons un grand champ d'action dans lequel nous nous sentons unis pour le service des valeurs morales fondamentales. La dignité de la personne et la défense des droits qui découlent de cette dignité doivent être le but de tout projet social et de tout effort mis en oeuvre dans ce sens. Il s'agit d'un message rappelé sans équivoque par la voix ténue mais claire de la conscience. Il s'agit d'un message qu'il faut écouter et faire écouter: si l'écho s'en éteignait dans les cœurs, le monde serait exposé aux ténèbres d'une nouvelle barbarie. C'est uniquement sur la reconnaissance du caractère central de la personne que l'on peut trouver un terrain commun d'entente, dépassant les éventuelles oppositions culturelles et neutralisant la force explosive des idéologies.

Dans la rencontre que j'ai eue au mois d'avril avec les Délégués des Eglises et Communautés ecclésiales, et avec les représentants des diverses Traditions religieuses, j'ai déclaré: "Je vous assure que l'Eglise souhaite continuer d'établir des ponts d'amitié avec les membres de toutes les religions, dans la recherche du bien véritable de toute personne et de la société dans son ensemble" (La Documentation catholique, 102 [2005], p. 550). L'expérience du passé nous enseigne que le respect mutuel et la compréhension, malheureusement, n'ont pas toujours marqué les relations entre chrétiens et musulmans. Combien de pages de l'histoire évoquent les batailles et aussi les guerres qui se sont produites, en invoquant, de part et d'autre, le nom de Dieu, en laissant presque penser que combattre l'ennemi et tuer l'adversaire pouvaient lui être agréables. Le souvenir de ces tristes événements devrait nous remplir de honte, connaissant bien les atrocités qui ont été commises au nom de la religion. Les leçons du passé doivent nous servir à éviter de répéter les mêmes erreurs. Nous voulons rechercher les voies de la réconciliation et apprendre à vivre en respectant chacun l'identité de l'autre. En ce sens, la défense de la liberté religieuse est un impératif constant, et le respect des minorités est un signe indiscutable d'une véritable civilisation.

A ce propos, il est toujours opportun de se rappeler ce que les Pères du Concile Vatican II ont dit concernant les relations avec les musulmans: "L'Eglise regarde aussi avec estime les musulmans, qui adorent le Dieu unique, vivant et subsistant, miséricordieux et tout-puissant, créateur du ciel et de la terre, qui a parlé aux hommes, et aux décrets duquel, même s'ils sont cachés, ils s'efforcent de se soumettre de toute leur âme, comme s'est soumis à Dieu Abraham, à qui la foi islamique se réfère volontiers [...]. Même si, au cours des siècles, de nombreuses dissensions et inimitiés sont nées entre chrétiens et musulmans, le saint Concile les exhorte tous à oublier le passé, à pratiquer sincèrement la compréhension mutuelle, ainsi qu'à protéger et à promouvoir ensemble, pour tous les hommes, la justice sociale, les biens de la morale, la paix et la liberté" (Déclaration Nostra ætate, n. 3). Ces paroles du Concile Vatican II restent pour nous la "Magna Charta" du dialogue avec vous, chers amis musulmans, et je suis heureux que vous nous ayez parlé avec le même esprit et que vous ayez confirmé ces intentions.

Chers amis estimés, vous représentez certaines Communautés musulmanes qui existent dans le pays dans lequel je suis né, dans lequel j'ai étudié et vécu une bonne partie de ma vie. C'est précisément pour cela que j'avais le désir de vous rencontrer. Vous guidez les croyants de l'Islam et vous les éduquez dans la foi musulmane. L'enseignement est le moyen par lequel se communiquent idées et convictions. La parole est la voie royale de l'éducation des esprits. Vous avez donc une grande responsabilité dans la formation des nouvelles générations. J'apprends avec gratitude dans quel esprit vous cultivez cette responsabilité. Ensemble, chrétiens et musulmans, nous devons faire face aux nombreux défis qui se posent en notre temps. Il n'y a pas de place pour l'apathie, ni pour le désengagement, et encore moins pour la partialité et le sectarisme. Nous ne pouvons pas céder à la peur, ni au pessimisme. Nous devons plutôt cultiver l'optimisme et l'espérance. Le dialogue interreligieux et interculturel entre chrétiens et musulmans ne peut pas se réduire à un choix passager. C'est en effet une nécessité vitale, dont dépend en grande partie notre avenir. Les jeunes, provenant de nombreuses parties du monde, sont ici à Cologne comme des témoins vivants de la solidarité, de la fraternité et de l'amour. Je souhaite de tout mon cœur, chers et estimés amis musulmans, que le Dieu miséricordieux et plein de compassion vous protège, vous bénisse et vous éclaire toujours. Que le Dieu de la paix soutienne nos cœurs, nourrisse notre espérance et guide nos pas sur les chemins du monde! Merci!

Le 24 août, c’est autour du nonce en Ethiopie et Erythrée et délégué apostolique pour Djibouti et la Somalie ainsi que représentant spécial auprès de l’Union Africaine, Ramiro Moliner Inglés, d’être reçu en audience pontificale. Djibouti et la Somalie sont à près de 100% musulmans alors que l’Ethiopie et l’Erythrée comptent tous deux entre 47-50% de musulmans.

Le même jour, un autre nonce dans un pays africain à forte population musulmane, Renzo Fratini, nonce au Nigéria, est également l’hôte du pape. 50% des Nigériens sont musulmans.

Enfin, au niveau des nominations en ce jour, on compte le transfert de la nonciature du Bénin-Togo à celle de la République Centrafricaine et du Tchad du vietnamien Pierre Nguyên van Tot. Le Tchad compte près de 55% de musulmans (contre à peine 15% en République Centrafricaine).

Le 25 août, le ministre des Affaires Etrangères de l’Iraq, Hoshyar Zebari est reçu à Castel Gandolfo. Il est ensuite reçu par le Cardinal Secrétaire d’Etat. Les échanges ont portés sur la situation actuelle de l’Iraq et tout particulièrement en référence au texte de la Constitution présentée pour approbation à l’Assemblée Nationale et à la question de la liberté religieuse. Le climat de dialogue pour la reconstruction des institutions a été exhorté en invoquant la participation de toutes les communautés religieuses composant la société iraquienne.

En Tanzanie, le coadjuteur au diocèse de Tunduru-Masasi, Castor P.Msemwa, succède à Magnus Mwalunyungu en charge depuis 1992. Ce diocèse compte 41% de musulmans.

Le 27 août, sont nommés deux nouveaux nonces en territoire à forte majorité musulmane. Le premier au Kuweit, Bahreïn, Yémen et Qatar ainsi que Délégué apostolique dans la Péninsule Arabique (siège à Safat, Kuweit) – il s’agit du Libanais Mounged el-Hachem, alors évêque maronite de Baalbeck-Deir Al-Ahmar, qui reçoit le titre archiépiscopal de Darni – et le second en Turquie et Turkménistan – l’élu est Antonio Lucibello, alors nonce au Paraguay depuis le 27 juillet 1999. Il avait été nonce en Gambie, Guinée, Libéria et Sierra Leone de 1995 à 1999. Celui-là succède à Giuseppe de Andrea, nonce dans les pays précités depuis juin 2001 et qui est démissionnaire pour raison d’âge, alors que celui-ci succède à Edmond Farhat, nommé nonce en Autriche en 2005.
Par Thierry - Publié dans : Eglise catholique et les musulmans
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Lundi 13 mars 2006 1 13 /03 /Mars /2006 20:59
Le 6 juillet, le nonce en Thaïlande, Singapore et Cambodge et Délégué apostolique au Myanmar, Laos, Malaisie et Brunei Darussalam, Salvatore Pennacchio, est reçu en audience. Entré en service diplomatique auprès du Saint-Siège en 1979, il a œuvré dans les nonciatures du Panama, de l’Ethiopie, de l’Australie, de la Turquie, de l’Egypte, de la Yougoslavie et de l’Irlande avant d’être nommé nonce au Rwanda le 28 novembre 1998.

Le 8 juillet, le cardinal secrétaire d’Etat Angelo Sodano envoie un message de condoléances au président Hosni Moubarak pour dénoncer l’assassinat en Iraq de l’ambassadeur d’Egypte dans ce pays.

Le 9 juillet, est reçu en audience le patriarche d’Antioche des Syriens, Ignace Pierre VIII Abdel-Ahad, et sa suite.

Le même jour, est nommé l’archevêque métropolitain de Dhaka au Bangladesh (troisième pays musulman quant au nombre), Paulinus Costa, jusque là évêque suffragant de Rajshahi depuis 1996.

Le 14 juillet, le père combonien Camillo Ballin est nommé quatrième vicaire apostolique du Kuwait et évêque titulaire de Arna.

Né à Fontaniva, province de Padoue, diocèse de Vicenza, le 24 juin 1944, il fait ses études aux séminaires des Missionnaires Comboniens de Padoue, Brescia et Novara. Il prononce ses vœux perpétuels le 9 septembre 1968 et est ordonné prêtre à Vérone le 30 mars 1969. De 1969 à 1971, il est envoyé au Liban et en Syrie pour étudier l’arabe classique. Assigné à la délégation combonienne d’Egypte, il commence un apostolat dans la paroisse latine Saint-Joseph de Zamalek au Caire dont il devient le curé de 1972 à 1979. Il est nommé supérieur de la Délégation combonienne et provincial de 1980 à 1989. Envoyé ensuite à la délégation du Soudan, il y fonde l’Institut pour la formation des enseignants de religion dans les écoles (1989-2000). Dès 2000, il prend la direction du Centre d’Etudes Arabes et Islamiques Dar Comboni au Caire et le travail d’enseignant au Séminaire majeur interrituel. Il est consacré évêque le 2 septembre 2005.

Il succède à Francis G.A.Micallef, OCD., maltais, nommé par Jean-Paul II le 5 mai 1981 vicaire apostolique du Kuwait et évêque titulaire de Tinis in Proconsulaire.

Le 18 juillet, un télégramme du secrétaire d’Etat cardinal Angelo Sodano, est envoyé au nonce en Turquie, Edmond Farhat, pour déplorer les attentats qui ont eu lieu dans la station balnéaire de Kusadasi le 16 juillet.

Le 23 juillet, un autre télégramme du secrétaire d’Etat est émis, pour les condoléances aux victimes des attentats de Sharm-el-Sheikh et adressé aux autorités civiles et religieuses de l’Egypte.

A l’angélus du 24 juillet depuis le val d’Aoste, Benoît XVI fait mention des attentats en Egypte, Turquie, en Iraq et en Grande-Bretagne. Une polémique émane alors du gouvernement israélien, qui déplore l’absence de mention des attentats qui ont frappé le pays dans la même période que les autres susmentionnés par le pape. La salle de presse du Saint-Siège publie une déclaration en date du 25 juillet où se lit la surprise du Saint-Siège à l’encontre du gouvernement d’Israël qui a pris ce prétexte pour déformer l’intention du pape alors qu’on ne compte plus les nombreuses interventions soit du pape lui-même soit du Saint-Siège pour condamner toute forme de terrorisme de quelle forme que ce soit, quel qu’en soient les responsables et les victimes. La liste des déclarations des papes à l’encontre du terrorisme frappant spécialement Israël suivra le 28 juillet de la Salle de Presse.

Dans la matinée du 25 juillet, alors en vacances au Val des Combes, le pape rencontre le clergé du diocèse d’Aoste et échange librement avec lui ses soucis et ses questions du moment.

L’islam est présent « a cappella » une fois dans l’échange : expliquant que le nombre croissant de vocations sacerdotales en Afrique du Sud par exemple est aussi à double tranchant, il relève que nombre de candidats provenant de religions traditionnelles considèrent aussi le christianisme et l’islam comme deux propositions pour suppléer aux faiblesses ou à l’insuffisance des ATR en fournissant un cadre et une grille de lecture pour répondre à l’attente nouvelle inhérente à leurs religions premières.

Le 26 juillet, à l’heure de la discussion de l’entrée dans l’Union Européenne de la Turquie, une intéressante nomination est celle du nouveau nonce en Autriche. Il s’agit du nonce en Turquie et au Turkménistan, Edmond Farhat, qui succède au nonce Giorgio Zur, en charge depuis 2002.

Ancien professeur de droit islamique auprès de l’Université de Sassari (1970-1989) et nonce en Algérie, Tunisie et Libye de 1989 à 1995, ce Libanais vient à Vienne collaborer avec Mgr Leo Boccardi, nommé en 2001 observateur permanent du Saint-Siège auprès des organisations internationales ayant siège dans la capitale autrichienne: le bureau viennois de l’ONU, l’Agence Internationale Atomique (IAEA), l’Organisation pour la Sécurité et la Coopération en Europe (OSCE) et l’Organisation de l’ONU pour le Développement Industrielle (UNIDO).

Le 29 juillet, un autre télégramme pour condamner l’assassinat de deux diplomates algériens en Iraq est envoyé au président Boutlefika de la part du pape par son Secrétaire d’Etat Angelo Sodano.
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